Cambridge IGCSE German - First Language 0505 — 2015 May/June Paper 1 · Variant 1

0505/11/M/J/15 · 50 marks · ≈56 min

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Answers below. Sit the paper first if you are practising.

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Paper as text

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This document consists of 5 printed pages, 3 blank pages and 1 insert. DC (ST) 100014/2 © UCLES 2015 [Turn over Cambridge International Examinations Cambridge International General Certificate of Secondary Education * 6 6 6 9 2 4 1 6 1 2 * FIRST LANGUAGE GERMAN 0505/01 Paper 1 Reading May/June 2015 2 hours No Additional Materials are required. READ THESE INSTRUCTIONS FIRST An answer booklet is provided inside this question paper. You should follow the instructions on the front cover of the answer booklet. The instructions are also provided below in German. If you need additional answer paper ask the invigilator for a continuation booklet. Answer all questions. The number of marks is given in brackets [ ] at the end of each question or part question. LESEN SIE ZUERST DIESE ANWEISUNGEN Diesem Prüfungsbogen ist ein Antwortbogen beigefügt. Folgen Sie den Anweisungen auf der Titelseite des Antwortbogens. Sie finden diese Anweisungen auch unten auf Deutsch. Falls Sie zusätzliches Papier benötigen, bitten Sie die Aufsichtsperson um einen Fortsetzungsbogen. Beantworten Sie alle Fragen. Die erreichbare Punktzahl steht in Klammern [ ] am Ende jeder Frage oder Teilfrage. ANWEISUNGEN FÜR DEN ANTWORTBOGEN Füllen Sie die Kästchen auf der Titelseite des Antwortbogens in Großbuchstaben aus. Schreiben Sie mit dunkelblauem oder schwarzem Füller/Kugelschreiber. SCHREIBEN SIE NICHT ÜBER DIE STRICHCODES. Schreiben Sie all Ihre Antworten auf den Antwortbogen. Nutzen Sie die Vorder- und Rückseite jedes Blattes. Bitte lassen Sie einen Abstand von zwei Zeilen bevor Sie die nächste Frage beantworten. Schreiben Sie die Nummer der Frage, die Sie beantworten, in die linke Spalte. Question Part 1 1 ai aii Falls die Frage, die Sie beantworten, verschiedene Teile enthält, wie z.B. 1 a), schreiben Sie den jeweiligen Teil der Frage, z.B. a), in die zweite Spalte. Falls Sie einen Fortsetzungsbogen benutzt haben, legen Sie diesen bitte am Ende der Prüfung in den Antwortbogen hinein.

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2 0505/01/M/J/15 © UCLES 2015 Text A Lesen Sie den folgenden Text sorgfältig durch und beantworten Sie dann die Fragen. Streit ums Sitzenbleiben Wenn Schüler in Deutschland in zwei oder mehr Fächern schlechte Noten haben, bleiben sie sitzen und müssen die Klasse wiederholen. Eine Milliarde Euro zahlen deutsche Schulen pro Jahr für die rund 160 000 Schüler, die sitzen bleiben und eine Klasse wiederholen müssen. Einige deutsche Bundesländer haben deshalb bereits das Sitzenbleiben abgeschafft und andere Bundesländer wollen diesem Beispiel folgen. Das Leibniz-Gymnasium in Essen zeigt seit fast zwanzig Jahren eine Alternative auf. Damals sagte die Schule dem Sitzenbleiben mit besonderen Förderkonzepten den Kampf an. Statt zehn Prozent der Schüler wiederholt heute nur noch knapp ein Prozent die Klasse. Das Gymnasium wurde damit zum Vorbild für viele Schulen und brachte den Essener Bildungsforscher Klaus Klemm dazu, das Sitzenbleiben genauer unter die Lupe zu nehmen. In einer Studie rechnete er vor, dass Deutschland für Klassenwiederholungen eine Milliarde Euro pro Jahr ausgibt. „Am Beispiel des Leibniz-Gymnasiums habe ich gesehen, dass wir dieses Geld besser vorbeugend einsetzen sollten“, sagt der Wissenschaftler. Seitdem appelliert er an die Lehrer, ihre Schüler besser zu fördern, statt sie die Klasse wiederholen zu lassen. Doch die Ansichten zum Thema Sitzenbleiben sind unter Pädagogen geteilt. Selbst Schüler stehen der Idee, das Sitzenbleiben abzuschaffen, skeptisch gegenüber. Einer Umfrage zufolge sind 85 Prozent dagegen. Insgesamt 73 Prozent der deutschen Bürger wollen an Klassenwiederholungen festhalten. Sie teilen die Meinung, die der Präsident des deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, in den Medien äußerte: „Gäbe es kein Durchfallen mehr, würde sich ein noch größerer Anteil von Schülern überhaupt nicht mehr anstrengen.“ Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, fürchtet sogar um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. „Mit dieser leistungsfeindlichen Einstellung kann man im internationalen Wettbewerb nicht bestehen“, mahnt er. Ein Argument, das Bildungsforscher Klemm nicht gelten lässt. Denn der internationale Vergleich zeigt laut Klemm, dass Schüler gerade dort besonders erfolgreich sind, wo es so gut wie kein Sitzenbleiben gibt, etwa in Finnland, Norwegen und Dänemark. Auch in Großbritannien und Japan kennen die Schüler keine Klassenwiederholungen. Während in Deutschland bis zum 15. Lebensjahr etwa jeder fünfte Schüler (21 Prozent) sitzen bleibt, sind es im europäischen Durchschnitt nur 13 Prozent. Europäische Spitzenreiter im Sitzenbleiben sind dagegen Frankreich, Spanien und Luxemburg. Hier wiederholen über 30 Prozent der Schüler bis zum 15. Lebensjahr eine Klasse. Doch das scheint weder Schüler noch Eltern und Lehrer zu stören. „In Frankreich wundert man sich über die deutsche Debatte“, beobachtet Klemm. „Hier ist das Leistungsprinzip seit der französischen Revolution so stark in den Schulen verankert, dass Sinn und Unsinn von Klassenwiederholungen kaum hinterfragt werden.“ Auch Realschulrektor Lüder Ruschmeyer gibt zu, dass er das Sitzenbleiben an seiner Schule erst nach Veröffentlichung der Klemm-Studie 2009 stärker in den Fokus genommen hat. „Damals haben wir uns die Schulkarrieren unserer Klassenwiederholer genau angesehen“, erzählt der Rektor, „und dabei festgestellt, dass sie in weniger als zwanzig Prozent aller Fälle pädagogisch sinnvoll waren.“ Seitdem geben sich die Lehrer der Realschule Lindlar in der Nähe von Köln noch mehr Mühe, das Sitzenbleiben zu vermeiden. Hier liegt die Sitzenbleiberquote jetzt unter einem Prozent.

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3 0505/01/M/J/15 © UCLES 2015 [Turn over Ähnlich wie am Essener Leibniz-Gymnasium gibt es auch in Lindlar häufiger Konferenzen, in denen die Lehrer über den Leistungsstand ihrer Schüler diskutieren. Die Pädagogen haben ein besonderes Auge auf die schwachen Schüler und fördern sie. Zudem werden ältere Schüler als Lerntutoren eingesetzt oder es wird die Teilnahme an Ferienkursen für Schüler mit schlechten Noten organisiert. Ein Programm, das vor allem denjenigen hilft, die in Deutschland am stärksten von Klassenwiederholungen betroffen sind: Jungen in der Pubertät. Sie machen drei Viertel der deutschen Sitzenbleiber aus. Eine Zahl, die in reinen Jungenschulen sehr viel niedriger ist und deshalb die Debatte um koedukative* Erziehung entfacht. „Wenn es in der Pubertät zu Motivations- und Disziplinschwierigkeiten kommt, bewirke ich mit Klassenwiederholungen nichts“, sagt Ruschmeyer. „Hier muss ich vielmehr daran arbeiten, dass die Jugendlichen wieder Respekt und Vertrauen zu Lehrern und Mitschülern aufbauen.“ Aber weder die beiden Schulleiter noch Bildungsforscher Klemm sind damit einverstanden, das Sitzenbleiben ganz abzuschaffen. Ihnen fallen zwei Beispiele aus ihrer Berufspraxis ein, in denen eine Klassenwiederholung Sinn machte: Der 13-Jährige Dominik war lange im Krankenhaus und hatte viel Unterricht versäumt. Oder die zehnjährige Sara, die schon mit fünf in die Schule gekommen war und den Übergang in die Sekundarstufe sehr schwierig fand, weil sie jünger als alle ihre Klassenkameraden war. *koedukativ: gemeinsames Lernen von Mädchen und Jungen 1 Beantworten Sie die folgenden Fragen. (20 Punkte werden für die richtigen Antworten vergeben, 5 zusätzliche Punkte für die sprachliche Qualität.) (a) Was bedeutet der Ausdruck Sitzenbleiben? [1] (b) Wann bleibt ein Schüler in Deutschland sitzen? [1] (c) Warum wird in Deutschland über das Abschaffen des Sitzenbleibens diskutiert? [1] (d) Warum wird das Leibniz-Gymnasium in Essen als Vorbild beim Thema Sitzenbleiben gesehen? [2] (e) Der Bildungsforscher Klaus Klemm ist dafür, das Sitzenbleiben abzuschaffen. Welche Schlussfolgerungen hat er aus dem Erfolg des Leibniz-Gymnasiums gezogen? [2] (f) Welche Vorteile hat das Sitzenbleiben laut Josef Kraus und Jürgen Böhm? [2] (g) Wie sieht die Situation Deutschlands in Bezug auf das Sitzenbleiben im Vergleich zu Großbritannien und Frankreich aus? [2] (h) Wie ist es an der Realschule Lindlar möglich geworden, die Sitzenbleiberquote unter ein Prozent zu senken? [3] (i) Warum wird im Zusammenhang mit Sitzenbleiben in Deutschland häufig über das Thema der Koedukation diskutiert? [1] (j) Welche Gründe werden für eine sinnvolle Klassenwiederholung genannt? [2] (k) Welche Gemeinsamkeiten weisen die beiden im Text genannten Schulen auf? [3] [20 Inhalt + 5 Sprache]

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4 0505/01/M/J/15 © UCLES 2015 Text B Lesen Sie den folgenden Text sorgfältig durch und beantworten Sie dann die Frage. Laborschule Bielefeld: Schule ohne Sitzenbleiben Es geht auch anders: An der Bielefelder Laborschule lernen Schüler ohne Druck. Es gibt keine Hausaufgaben, keine Noten – und die Schüler können nicht sitzen bleiben. Trotzdem machen anschließend viele Abitur. Eine Gruppe von Schülern sitzt im Kreis mit dem Lehrer und diskutiert. Hinter einer Stellwand sitzt eine andere Gruppe an Tischen und schreibt. An der Laborschule in Bielefeld gibt es keine Klassenräume, keine Noten und keine Zeugnisse. Und daher können die Schüler auch nicht sitzen bleiben. Patrick Behrendt kam nach der achten Klasse von der Realschule auf die Laborschule. Die Schule mit 660 Schülern ist eine Ganztagsschule für Schüler von der Vorschule bis zur 10. Klasse. Der 16-jährige Patrick ist in der 9. Stufe der Laborschule. In der siebten Klasse wäre er auf der Realschule fast sitzen geblieben. Wegen Englisch. „Also damals war ich ganz schön am Ende“, erzählt er. Patrick musste bereits die vierte Klasse in der Grundschule wiederholen, weil er Probleme beim Lesen hatte. In der siebten Klasse hatte er ständig Stress mit seinen Eltern. Sie drohten ihm mit Hausarrest und Computer-Entzug, wenn seine Leistungen nicht besser würden. Sein Vater schlug ihm schließlich vor, die Schule zu wechseln. Auf der neuen Schule fand sich Patrick am Anfang nur schwer zurecht. Der offene Großraum wirkte auf ihn unübersichtlich und laut. Auch gesteht Patrick: „Ich brauche den Notendruck, sonst lerne ich nicht richtig.“ Aber inzwischen hat er sich gut eingelebt. „An der normalen Schule herrscht mehr Druck, die Lehrer nehmen weniger Rücksicht, wenn man etwas nicht versteht.“ An der Laborschule findet er gut, dass er alle Lehrer mit dem Vornamen anreden kann. Er traut sich eher mal was nachzufragen. Auch Esther Schmidt hat den Druck auf einer normalen Schule zu spüren bekommen. Auch sie hatte Probleme mit Englisch. In der 5. Klasse auf dem Gymnasium stand sie zwischen Drei und Vier. „Immer wenn wir eine Arbeit schreiben mussten, hatte ich total Angst“, sagt die blonde 13-Jährige. Sie hatte Bauchschmerzen, konnte nicht schlafen. Als sie dann vor der Arbeit saß, war alles, was sie gelernt hatte, vergessen. Die Lehrer sagten: „Du musst dich besser konzentrieren.“ Und die Eltern: „Du musst früher anfangen zu lernen.“ Als sie auf die Laborschule wechselte, wurde Esther schnell besser. „Hier ist es beim Lernen viel lockerer, alles wird erklärt, man muss nicht einfach von der Tafel abschreiben“, sagt sie. „Ich bin zwar noch nervös vor Tests, aber es ist nicht mehr so schlimm.“ Esther geht in die siebte Klasse. Später möchte sie Abitur machen und Lehrerin werden. An der Laborschule wird nicht nur Wert auf Leistung gelegt, sondern vor allem auf Persönlichkeitsbildung. „So einen Jungen wie Patrick müssen wir hier erstmal aufrichten, bevor er etwas leisten kann“, sagt Annemarie von der Groeben, die seit über 30 Jahren an der Laborschule Deutsch, Französisch, Philosophie, Religion und Ethik unterrichtet. „Bei uns unterrichten die Lehrer Kinder, nicht Fächer“, sagt die 65-Jährige. Jeder Schüler soll individuell gefördert werden. Für die Fünf- bis Achtjährigen gibt es keinen Stundenplan. Spielen und Lernen wechseln sich ab. In den oberen Stufen steht Gruppenarbeit an Projekten im Vordergrund. Alle arbeiten an einem Thema, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie die aussehen, das entscheiden vor allem die Schüler. Dazu müssen die Lehrer wissen: Wo steht jeder einzelne Schüler. „Natürlich müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere Schüler den Anschluss schaffen“, sagt Lehrerin von der Groeben.

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5 0505/01/M/J/15 © UCLES 2015 Viele absolvieren anschließend erfolgreich die Oberstufe und machen Abitur. Aber auch an der Laborschule sind nicht alle Schüler automatisch gut. Hat einer in einem Fach Schwierigkeiten, überlegen die Lehrer: Wie können wir helfen und fördern? Englisch ist zwar immer noch Patricks Schwäche. „Aber Uwe, mein Englisch-Lehrer unterstützt mich“, sagt er. „Eine Klasse zu wiederholen macht keinen Sinn. Denn in den Fächern, in denen man gut ist, wird es langweilig.“ 2 Lesen Sie Text A und Text B und schreiben Sie davon eine Zusammenfassung (200–250 Wörter). Konzentrieren Sie sich dabei zum einen auf die Vor- und Nachteile des Sitzenbleibens und zum anderen auf die Maßnahmen gegen die Klassenwiederholung sowie Alternativen. Vermeiden Sie es, stilistische Unterschiede aufzulisten. [15 Inhalt + 10 Sprache]

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8 0505/01/M/J/15 © UCLES 2015 BLANK PAGE Permission to reproduce items where third-party owned material protected by copyright is included has been sought and cleared where possible. Every reasonable effort has been made by the publisher (UCLES) to trace copyright holders, but if any items requiring clearance have unwittingly been included, the publisher will be pleased to make amends at the earliest possible opportunity. To avoid the issue of disclosure of answer-related information to candidates, all copyright acknowledgements are reproduced online in the Cambridge International Examinations Copyright Acknowledgements Booklet. This is produced for each series of examinations and is freely available to download at www.cie.org.uk after the live examination series. Cambridge International Examinations is part of the Cambridge Assessment Group. Cambridge Assessment is the brand name of University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), which is itself a department of the University of Cambridge.

Mark scheme, page 1

® IGCSE is the registered trademark of Cambridge International Examinations. CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS Cambridge International General Certificate of Secondary Education MARK SCHEME for the May/June 2015 series 0505 FIRST LANGUAGE GERMAN 0505/01 Paper 1 (Reading), maximum raw mark 50 This mark scheme is published as an aid to teachers and candidates, to indicate the requirements of the examination. It shows the basis on which Examiners were instructed to award marks. It does not indicate the details of the discussions that took place at an Examiners’ meeting before marking began, which would have considered the acceptability of alternative answers. Mark schemes should be read in conjunction with the question paper and the Principal Examiner Report for Teachers. Cambridge will not enter into discussions about these mark schemes. Cambridge is publishing the mark schemes for the May/June 2015 series for most Cambridge IGCSE®, Cambridge International A and AS Level components and some Cambridge O Level components.

Mark scheme, page 2

Page 2 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge IGCSE – May/June 2015 0505 01 © Cambridge International Examinations 2015 Please note that the answers contain the minimum information required; any linguistically different answers, which reflect the same sentiments, are also deemed to be correct. 1 Beantworten Sie die folgenden Fragen. (20 Punkte werden für die richtigen Antworten vergeben, 5 zusätzliche Punkte für die sprachliche Qualität) (a) Klasse wiederholen (1) (b) schlechte Noten in 2 oder mehr Fächern (1) (c) Kostet viel Geld (1) (d) Spezielle Förderkonzepte für schwache Schüler / nur noch 1% der Schüler bleibt sitzen (anstatt 10%); drastisches Sinken der Wiederholer- Zahlen (any two) (2) (e) Geld soll präventiv / besser eingesetzt werden / lieber Schüler fördern als Klasse wiederholen zu lassen (2) (f) Schüler strengen sich mehr an / gut für die Leistungsfähigkeit, den internationalen Wettbewerb (2) (g) In Frankreich 30% (mehr) und in GB keine (0%) (2) (h) Diskussion in Konferenzen über schwache Schüler / spezielle Förderung / Lerntutoren / Ferienkurse (any three) (3) (i) Jungen (in der Pubertät) machen drei Viertel der Sitzenbleiber aus / diese Zahl sinkt bei reinen Jungenschulen (1) (j) Lange Krankheit bzw. Krankenhausaufenthalt / Unreife oder viel jünger als Klassenkameraden (2) (k) Problem mit hoher Sitzenbleiberquote / neues Konzept ist Förderung statt Wiederholung / individuelle Förderung dramatischer Rückgang der Sitzenbleiber auf ca 1% / häufige Diskussionen, Konferenzen über schwache Schüler / andere Förderungsmaβnahmen, z.B. Tutoren, Ferienkurse (any three) (3) [20 + 5 = 25]

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Page 3 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge IGCSE – May/June 2015 0505 01 © Cambridge International Examinations 2015 Writing: Accuracy of Language 5 (Excellent) Clear, carefully chosen language with complex syntax where appropriate. Varied, precise vocabulary. Hardly any or no technical errors. 4 (Good) Clear, appropriate language. Appropriate vocabulary. Few technical errors. 3 (Adequate) Language generally appropriate, but unsophisticated and generally simple syntax. Adequate vocabulary. Some technical errors. 2 (Weak) Unsophisticated language, not always appropriate. Very simple syntax with some clumsiness. Thin vocabulary. A number of technical errors. 1 (Poor) Thin, inappropriate use of language. Confused and obscure. Many errors. 2 Lesen Sie Text A und Text B und schreiben Sie davon eine Zusammenfassung (200–250 Wörter). Konzentrieren Sie sich dabei zum einen auf die Vor- und Nachteile des Sitzenbleibens und zum anderen auf die Maβnahmen gegen die Klassenwiederholung sowie Alternativen. Vermeiden Sie es, stilistische Unterschiede aufzulisten. [15 Inhalt + 10 Sprache] Folgende Punkte können erwähnt werden. Vorteile/Nachteile • Ohne Sitzenbleiben strengen sich Schüler nicht an (1) • Wettbewerbsfähigkeit (1) • Oft ist Sitzenbleiben pädagogisch nicht sinnvoll / wird langweilig in Fächern, in denen man gut ist (1 + 2) • Sinnvoll nur bei langer Krankheit (um Unterricht aufzuholen) oder Unreife (frühe Einschulung) (1) • Schüler lernen nicht ohne Notendruck (1 + 2) • Leistungsfeindliche Einstellung (1) • Teuer (1) • Druck verursacht Stress und Krankheiten (2) • Man bewirkt nichts bei Pubertätsproblemen (1 + 2) • Andere Länder auch ohne Sitzenbleiben wettbewerbsfähig (1) Maβnahmen/Alternativen • Geld soll präventiv eingesetzt werden (1) • Bessere Förderung schwacher Schüler (1 + 2) • Lerntutoren / Ferienkurse / Konferenzen (1) • Besondere Konzepte für Jungen in der Pubertät (1 + 2) • Jeder lernt nach individuellem Plan (2) • Wert wird auch auf Persönlichkeitsbildung / Selbstvertrauen gelegt (2) • Lehrer unterrichten Kinder, nicht Fächer (2) • Vertrauensvolleres Verhältnis mit Lehrern (1 + 2) • Keine Zeugnisse / Noten oder alternative Schulformen wie Laborschule (2)

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Page 4 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge IGCSE – May/June 2015 0505 01 © Cambridge International Examinations 2015 15 points would be expected, but 20 are given above to outline possible points candidates could be expected to make. Each point would score one mark, with a maximum of 15 to be awarded for content. Please note that the points above are possible answers and are in note form, but that candidates are required to present their summary in continuous prose. Alternative answers may also be credited, if relevant to the task. 10 marks are available for Writing (see tables below). Writing: Style and Organisation 5 (Excellent) Excellent expression and focus with assured use of own words. Good summary style with orderly grouping of ideas; excellent linkage. Answer has sense of purpose. 4 (Good) Good expression in recognisable summary style. Attempts to focus and to group ideas; good linkage. 3 (Adequate) Satisfactory expression in own words. Reasonably concise with some sense of order. Occasional lapses of focus. 2 (Weak) Limited expression but mostly in own words (i.e. may contain some lifting). Some sense of order but little sense of summary. Tendency to lose focus (e.g. by including some anecdote); thread not always easy to follow. 1 (Poor) Expression just adequate; maybe list-like. Considerable lifting; repetitive. Much irrelevance. Writing: Accuracy of Language 5 (Excellent) Clear, carefully chosen language with complex syntax where appropriate. Varied, precise vocabulary. Hardly any or no technical errors. 4 (Good) Clear, appropriate language. Appropriate vocabulary. Few technical errors. 3 (Adequate) Language generally appropriate, but unsophisticated and generally simple syntax. Adequate vocabulary. Some technical errors. Some lifting. 2 (Weak) Unsophisticated language, not always appropriate. Very simple syntax with some clumsiness. Thin vocabulary. A number of technical errors. 1 (Poor) Thin, inappropriate use of language. Confused and obscure. Many errors.

What you needed in this session

Cambridge’s own grade thresholds for 2015 May/June, Paper 1 · Variant 1. A higher threshold means an easier paper — the bar moves with how the cohort did.

A38/50
B33/50
C28/50
D23/50
E18/50
F12/50
G6/50