Cambridge A Level German (A Level only) 9717 — 2014 Oct/Nov Paper 2 · Variant 1

9717/21/O/N/14

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Answers below. Sit the paper first if you are practising.

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Paper as text

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This document consists of 7 printed pages and 1 blank page. DC (RCL (KM)) 82791/4 © UCLES 2014 [Turn over Cambridge International Examinations Cambridge International Advanced Level * 3 7 4 2 7 9 9 0 1 1 * GERMAN 9717/21 Paper 2 Reading and Writing October/November 2014 1 hour 45 minutes Additional Materials: Answer Booklet/Paper READ THESE INSTRUCTIONS FIRST If you have been given an Answer Booklet, follow the instructions on the front cover of the Booklet. Write your Centre number, candidate number and name on all the work you hand in. Write in dark blue or black pen. Do not use staples, paper clips, glue or correction fluid. Answer all questions. Write your answers in German. You should keep to any word limits given in the questions. Dictionaries are not permitted. At the end of the examination, fasten all your work securely together. The number of marks is given in brackets [ ] at the end of each question or part question. LESEN SIE ZUERST DIESE ANWEISUNGEN Wenn Sie einen Arbeitsbogen erhalten, folgen Sie den Anweisungen auf dessen Titelseite. Schreiben Sie Ihre Centernummer, Kandidatennummer und Ihren Namen auf jedes Blatt, das Sie abgeben. Schreiben Sie mit dunkelblauem oder schwarzem Füller/Kugelschreiber. Benutzen Sie keine Heftklammern, Büroklammern, Korrekturflüssigkeit und keinen Klebstoff. Beantworten Sie alle Fragen. Schreiben Sie Ihre Antworten auf Deutsch. Sie müssen sich an die Wortzahlen halten, die in den Fragen angegeben sind. Es ist nicht erlaubt, Wörterbücher zu benutzen. Falls Sie mehrere Blätter beschreiben, heften Sie die Blätter am Ende der Prüfung ordentlich zusammen. Die erreichbare Punktzahl finden Sie in Klammern [ ] am Ende jeder Frage oder Teilfrage.

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2 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 Erster Teil Lesen Sie zuerst den unten stehenden Text. Chancenungleichheiten im deutschen Schulsystem Eine neue Studie zeigt: Kein deutsches Bundesland hat ein Schulsystem, das sowohl gut als auch gleichzeitig gerecht ist. Die Chancen der Kinder unterscheiden sich erheblich. Seit der ersten internationalen Vergleichsstudie vor etwa vierzehn Jahren, bei der die deutschen Schüler enttäuschend abschnitten, ist zwar viel geschehen, aber der große Erfolg lässt auf sich warten. Obwohl viel Geld in die Forschung nach Ursachen investiert worden ist, hat sich die Leistungsfähigkeit der Schüler kaum verbessert, meint die Vorsitzende des Berliner Grundschulverbandes. Die Hauptstadt Berlin bleibe noch unten auf der Tabelle. Immerhin gibt es in der Hauptstadt mehrere Schulen, die heute als Vorbilder gelten. Das sind frühere Problem-Schulen, an denen durch gezielte Zusammenarbeit von Lehrern und Eltern die Schwächen beseitigt wurden. Doch Berlin darf sowieso nicht als typisch angesehen werden: Der schulische Anteil der Migrantenkinder liegt hier nämlich oft bei über 40%, in Einzelfällen sogar bei etwa 90%. Damit diese Kinder nicht ausgegrenzt werden, benötigen sie Nachhilfe in Deutsch. Die hohen Kosten dafür belasten die Schulbehörden. Seit den ersten internationalen Testergebnissen im Jahre 2000 werden viel mehr Ressourcen der frühkindlichen Bildung zugeteilt, speziell Kindergärten und Vorschulklassen, aber die finanziellen Forderungen sind hoch. Zudem bekommen Grundschulen in sozialen Brennpunkten gezielte Unterstützung, was mehr Sonderlehrer und Schulpsychologen bedeutet. Die Arbeitsbedingungen der Lehrer sind auch besser geworden. Solche Fortschritte haben beispielsweise das Berliner Schulystem viel gerechter gemacht, aber es bleibt trotzdem schwer, jedem einzelnen Schüler zu helfen, sein Potenzial zu erreichen. Wie kommt man aber auf ein faires Schulsystem, das zugleich leistungsstark ist? Am ehesten scheint dies das Bundesland Sachsen zu schaffen, wo der Kultusminister die Kontinuität der Schulpolitik hervorhebt. „Wir bleiben bei dem zweigliedrigen System der DDR-Zeiten, d.h. Mittelschule oder Gymnasium. Drei Viertel davon sind Ganztagsschulen, dazu haben wir weniger Schüler pro Klasse und sind gut mit Lehrern versorgt.“ Doch auch in Sachsen ist die Zahl von Schulabgängern ohne irgendeinen Abschluss hoch – und das bei einem sehr kleinen Anteil (3,7%) von Migrantenkindern. „Starke und schwache Schüler werden bei uns gleichermaßen gefördert, und Spätentwickler können jederzeit von der Mittelschule aufs Gymnasium wechseln. Unsere Schulpolitik ist folglich so fair, wie es nur geht, aber nicht alle Schüler eignen sich fürs Abitur“, meinte der Kultusminister. 5 10 15 20 25 30

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3 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 [Turn over 1 Suchen Sie im Text Wörter, die den folgenden Definitionen entsprechen. Alle Wörter sind im ersten Absatz zu finden. (a) fair [1] (b) globalen [1] (c) passiert [1] (d) obgleich [1] (e) Gründen [1] [5] 2 Schreiben Sie für jeden Satz(teil) unten einen neuen Satz(teil), der mit den Worten in Klammern anfängt. Beispiel: Der große Erfolg lässt auf sich warten. (Man wartet noch … ) Antwort: Man wartet noch auf den großen Erfolg. (a) Die Leistungsfähigkeit der Schüler hat sich kaum verbessert. (Man meint, dass … ) [1] (b) Das sind frühere Problem-Schulen. (Das sind Schulen, die… … ) [1] (c) Berlin darf nicht als typisch angesehen werden. (Wenn man Berlin als typisch … , liegt man falsch.) [1] (d) Damit diese Kinder nicht ausgegrenzt werden, benötigen sie Nachhilfe in Deutsch. (Die Kinder benötigen Nachhilfe in Deutsch, um nicht … … ) [1] (e) Die hohen Kosten belasten die Schulbehörden. (Die Schulbehörden werden mit hohen Kosten … ) [1] [5]

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4 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 3 Beantworten Sie diese Fragen auf Deutsch, ohne längere Satzteile direkt vom Text abzuschreiben. Die Anzahl der Punkte steht nach jeder Frage in Klammern. Außerdem werden fünf Punkte für die Qualität der Sprache vergeben. (a) Was bedeuten die Statistiken 40% und 90% im Text? (Absatz 2) [2] (b) Was hat man seit dem Jahr 2000 in Grundschulen verbessert und mit welcher Folge? (Absatz 3) [4] (c) Was sind die Charakteristika eines idealen Schulsystems? (Absatz 4) [2] (d) Was ist laut dem Kultusminister das Erfolgsrezept für Sachsen? (Absatz 4) [4] (e) (i) Was zeigt, dass das Schulsystem auch in Sachsen nicht perfekt ist? (Absatz 5) [1] (ii) Auf welche Weise versucht die Schulpolitik in Sachsen allen Schülern zu helfen? (Absatz 5) [2] [Total: 15 + 5 = 20]

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5 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 [Turn over Please turn over for ZWEITER TEIL

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6 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 Zweiter Teil Lesen Sie jetzt diesen zweiten Text. Sind Schulen besser als ihr Ruf? Dass die Schulsysteme in den sechzehn Bundesländern zu unterschiedlich und teilweise unbefriedigend sind, hört man oft genug. Trotzdem behaupten Forscher, die Bildungsaussichten verbessern sich allgemein. Denn in jedem Land findet man Positives, sei dies in der Integration, der Flexibilität des Schulwechsels, der Kompetenzförderung, oder in den Leistungsergebnissen. Weiterhin heben die Kinder von Migranten und sozial Benachteiligten das Gesamtniveau tatsächlich an. Überraschend, oder? Vielleicht hängt dies von der Schulform ab. Für manche Leute ist die Gesamtschule die Antwort, wo auf längeres gemeinsames Lernen gesetzt wird. Diese Alternative zum traditionellen dreigliedrigen System, das Hauptschule, Realschule und Gymnasium bedeutet, bietet jedem Schulkind mindestens vom fünften zum zehnten Jahrgang das gleiche Umfeld und somit die gleichen Chancen. Die Kinder lernen anfangs in kleineren Tischgruppen oder Teams, werden motivierter, weniger gehemmt, weil sie vor allem als Individuen wahrgenommen werden. Herkunft soll kein Hindernis sein. Um den Einfluss der Herkunft noch mehr abzuschwächen, argumentieren Experten dafür, dass jede Gesamtschule eine Ganztagsschule wird. Das ist ja logisch: Je länger der Schultag, desto mehr Zeit verbringen die Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsgruppen miteinander. Das hilft weiter bei der sozialen Integration, verstärkt das schulische Gemeinschaftsgefühl und fördert die individuellen Leistungen der Kinder durch gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliche Ziele. Sicherlich ein gesundes und ermutigendes Arbeitsklima. Erst ab Klasse 7, wenn Leistungsunterschiede sich deutlicher zeigen, wird getrennt unterrichtet – aber nur in zwei Hauptfächern. Der dreizehnjährige Danylko freute sich riesig, als er sofort in den Erweiterungskurs für Mathematik und Englisch kam. Seine ältere Schwester hatte es in diesem Alter erst in den Grundkurs für diese Fächer geschafft, weil ihre deutschen Sprachkenntnisse weniger fortgeschritten waren. Danylko möchte unbedingt nach der zehnten Klasse in die gymnasiale Oberstufe seiner Gesamtschule kommen. So könnte er im selben vertrauten Umfeld auch Abitur machen. Doch für die Traditionalisten bietet nur das selektive Gymnasium die bestmögliche Bildung und Ausbildung; allerdings nur etwa für ein Drittel aller Schüler und Schülerinnen. Das Schicksal der restlichen Kinder, die auf die Realschule beziehungsweise Hauptschule kommen, interessiert die Befürworter dieser elitären Schulform viel weniger. Für diese Kinder gibt es wenig Hoffnung aufs Abitur, weil sie nicht zur Elite gehören. 5 10 15 20 25 30

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7 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 4 Beantworten Sie diese Fragen auf Deutsch, ohne längere Satzteile direkt vom Text abzuschreiben. Die Anzahl der Punkte steht nach jeder Frage in Klammern. Außerdem werden fünf Punkte für die Qualität der Sprache vergeben. (a) (i) Warum wird das deutsche Bildungssystem kritisiert? (Absatz 1) [2] (ii) Was macht diese Kritik vielleicht unwichtig? (Absatz 1) [1] (b) Welche Vorteile bietet die Gesamtschule? (Absatz 2) [3] (c) Wie profitieren Kinder aus verschiedenen Milieus von dem längeren Tag einer Ganztagsschule? (Absatz 3) [4] (d) Warum war es für Danylko von großer Bedeutung, dass er mit dreizehn den Erweiterungskurs für Englisch und Mathe besuchen durfte? (Absatz 4) [3] (e) Welche Argumente werden hier gegen das traditionelle Gymnasium gebracht? (Absatz 5) [2] [Total: 15 + 5 = 20] 5 (a) Warum sind die Deutschen mit ihren Schulen unzufrieden? Fassen Sie die Bedenken und Überlegungen in diesen beiden Artikeln zusammen. [10] (b) Welche Schulform finden Sie am besten? [5] Schreiben Sie insgesamt bis zu 140 Wörter auf Deutsch. [Inhalt: 15, Sprache: 5] [Total: 15 + 5 = 20]

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8 9717/21/O/N/14 © UCLES 2014 Copyright Acknowledgements: Text 1 © M Bewarder & R Köhler; Große Chancenungleichheit im Deutschen Schulsystem; Welt Online; www.welt.de/dieweltbewegen/article13916782; 15 March 2012. Text 2 © T Vitzthum; Schulen sind besser als ihr Ruf; Welt Online; www.welt.de/print/die_welt/politik/article13918620; 17 March 2012. Permission to reproduce items where third-party owned material protected by copyright is included has been sought and cleared where possible. Every reasonable effort has been made by the publisher (UCLES) to trace copyright holders, but if any items requiring clearance have unwittingly been included, the publisher will be pleased to make amends at the earliest possible opportunity. Cambridge International Examinations is part of the Cambridge Assessment Group. Cambridge Assessment is the brand name of University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), which is itself a department of the University of Cambridge. BLANK PAGE

Mark scheme, page 1

® IGCSE is the registered trademark of Cambridge International Examinations. CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS Cambridge International Advanced Level MARK SCHEME for the October/November 2014 series 9717 GERMAN 9717/21 Paper 2 (Reading and Writing), maximum raw mark 70 This mark scheme is published as an aid to teachers and candidates, to indicate the requirements of the examination. It shows the basis on which Examiners were instructed to award marks. It does not indicate the details of the discussions that took place at an Examiners’ meeting before marking began, which would have considered the acceptability of alternative answers. Mark schemes should be read in conjunction with the question paper and the Principal Examiner Report for Teachers. Cambridge will not enter into discussions about these mark schemes. Cambridge is publishing the mark schemes for the October/November 2014 series for most Cambridge IGCSE®, Cambridge International A and AS Level components and some Cambridge O Level components.

Mark scheme, page 2

Page 2 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 1 (one mark per item) (a) gerecht [1] (b) international(en) [1] (c) geschehen [1] (d) obwohl [1] (e) Ursachen [1] [Total: 5] 2 (one mark per correct rephrasing of sentence: words in brackets already given) (a) (Man meint, dass) die Leistungsfähigkeit der Schüler sich kaum verbessert hat / habe. [OR: sich die Leistungsfähigkeit…] / die Schüler kaum leistungsfähiger geworden sind / die Leistungsfӓhigkeit der Schüler kaum verbessert wurde [1] (b) (Das sind Schulen, die) früher Probleme hatten / bereitet haben; früher problematisch waren / Problem-Schulen [Problemschulen] waren. [1] (c) (Wenn man Berlin als typisch) ansieht / ansehen will / anschaut / betrachtet / bezeichnet / sieht / ansehen würde, (liegt man falsch). [1] (d) (Die Kinder benötigen Nachhilfe in Deutsch, um nicht) ausgegrenzt zu werden / sein. [1] (e) (Die Schulbehörden werden mit hohen Kosten) belastet. [1] [Total: 5] 3 (a) 40%: in Berlin hat eine Schule oft mehr als 40% Kinder aus Migrantenfamilien [1] 90%: in Berlin / hier kann es (sogar / im Extremfall) bis zu 90% Kinder aus Migrantenfamilien an einer Schule geben [1] [2] (b) Mehr Schulpsychologen in sozial problematischen Bezirken eingestellt [1] Mehr Sonderlehrer an den Grundschulen eingestellt, die sie nötig hatten / haben [1] Bessere Arbeitsverhältnisse für Lehrer [1] Folge: Das Berlin Schulsystem ist gerechter geworden / gerechter gemacht worden [1] [4]

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Page 3 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 (c) es ist fair / dient allen Schülern gleichmäßig / ist allen Schülern gerecht [1] es ist leistungsfähig / von allgemein hohem Niveau / effizient / leistet viel [1] [2] (d) ANY FOUR OF THE FOLLOWING: Ein unverändertes Schulsystem (Schulsystem seit Jahren / seit der DDR-Zeit unverändert) / Kontinuität [1] Politik hat keine drastischen Änderungen am Schulsystem vorgenommen [1] Ein Schulsystem, das zweigliedrig ist / nur zwei Schultypen hat [1] Drei Viertel der Schulen sind Ganztagsschulen [1] Schulklassen sind nicht zu groß [1] Es gibt genug Lehrer / keinen Mangel an Lehrern [1] [4] (e) (i) Auch hier verlassen nicht alle Schüler die Schule mit (einem) Abschluss / mit einer Qualifikation. [1] [1] (ii) Alle Schüler bekommen die gleiche Förderung. [1] Die Überwechslungsmöglichkeiten von Mittelschule zum Gymnasium sind gut / leicht realisierbar. [1] [2] = Inhalt [15] + Sprache [5] Total: [20] 4 (a) (i) Die 16 Schulsysteme variieren zu sehr [1] Manche dieser Schulsysteme sind nicht gut / unbefriedigend [1] [2] (ii) ANY ONE OF THE FOLLOWING: Die Bildungsaussichten für alle Kinder werden (trotzdem) besser / jedes Bundesland hat seine Stärke(n) / eigene Vorteile [1] Kinder aus Migranten- und sozial benachteiligten Familien heben das allgemeine Bildungsniveau an [1] [1]

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Page 4 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 (b) Gesamtschule nicht selektiv / Alle Kinder lernen / bleiben länger mit derselben Schulklasse zusammen/längeres gemeinsames Lernen [1] Die Kinder bleiben bis 10. Jahrgang (bis zur Mittleren Reife) in derselben Schule / Schulung wird nicht unterbrochen/gleiches Umfeld [1] Das Lernmilieu ist positiv / fördert alle Kinder gleich/gleiche Chancen/mehr Motivation [1] [3] (c) Sie verbringen mehr Zeit miteinander / können einander besser kennenlernen / bessere soziale Integration [1] Sie entwickeln ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl / einen größeren Sinn des Zusammengehörens durch die Schule / sie identifizieren sich durch die Schule [1] Zusammen unterstützen / helfen sie einander besser [1] Sie teilen die gleichen Ziele / die Ziele der Mitschüler [1] [4] (d) Seine Schwester hatte es im selben Alter nicht geschafft (Geschwisterrivalität) [1] Dieser Kurs war nötig / ein wichtiger Leistungsschritt, damit er (später) Abitur machen dürfte [1] Er würde (so) das Abitur nicht auf einer neuen / unvertrauten Schule machen müssen [1] [3] (e) ANY TWO OF THE FOLLOWING: nur eine Minderheit / ein Drittel darf aufs Gymnasium gehen / die Mehrheit (usw) wird nicht aufgenommen [1] Diese Mehrheit der Kinder wird für weniger interessant / wichtig gehalten / wird diskriminiert, (was inakzeptabel ist) [1] Diese Mehrheit hat kaum Zugang zum Abitur [1] [2] Inhalt [15] + Sprache [5] Total: [20]

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Page 5 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 5 Text one: • Verschiedene Bundesländer, verschiedene Schulsysteme • Fair aber auch gleich fördernd für alle - schwierig • Erste internationale Ergebnisse enttäuschend, beängstigend • Viele Investitionen, aber immer noch nicht befriedigend • Anzahl an Migrantenkindern manchmal hoch (z.B. Berlin) – sprachliche Nachhilfe nötig, kostet viel – Integrationsbedenken – Auswirkung aufs Leistungsniveau • Schwierig, jeden einzelnen Schüler genug zu unterstützen, damit volles Potenzial beim Lernen erreicht werden kann • Bundesland Sachsen als Muster – nur 2 Schultypen, viele Ganztagsschulen, bessere Bedingungen • Sachsen: Gleichheitsbemühungen – aber nicht alle Kinder sind gleich – Hohe Zahl von Schulabgängern ohne Schulabschluss Text two: • Schulsysteme zu unterschiedlich in einzelnen Ländern • Verschiedene Leute setzen auf verschiedene Schulformen • Vorteile der Gesamtschule: keine Schuldifferenzierung – Kontinuität von 5ter – 10ter Klasse - Gemeinschaftsgefühl– bessere Integration mit gymnasialer Oberstufe: Schulkontinuität bis zum Abitur • Dreiteiliges System sehr selektiv nach Begabung • Gymnasium – traditionell als die beste Bildungsmöglichkeit gesehen – elitäre Schulform • Nachteile des Gymnasiums: nur für eine Minderheit; die Mehrheit wird diskriminiert = die Erfolgreichen gegen die Unerfolgreichen • Nicht aufs Gymnasium = fast keine Abiturmöglichkeit für 2/3 aller Schüler • (Elitäres Bildungssystem) Inhalt: 10 marks persönlicher Standpunkt: 5 marks + Sprache: 5 marks Total: 20 marks Total marks for paper: [70]

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Page 6 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 Guide to marking Qu.5: Inhalt (10 marks): The task here is one of summary, and candidates are required to write about 140 words, drawing relevant information from the passages. BOTH texts must be referred to. persönlicher Standpunkt (5 marks): This aspect of the response is to be marked like a mini-essay, according to the variety and interest of the opinions expressed, the response to the original text material and the ability to express a personal viewpoint. It need not be separate, and may be integrated with the ‘Inhalt’ element, in which case own views must be clearly identified. As follows: 5 Very good Varied and interesting ideas, showing some flair and imagination, a capacity to express a personal point of view. 4 Good Not the flair and imagination of the best candidates, but work still shows an ability to express a range of ideas, maintain interest and respond to the issues raised. 3 Sound A fair level of interest and ideas. May concentrate on a single issue, but there is still a response to ideas in the text. 2 Below average Limited range of ideas; rather humdrum. May disregard the element of response to the text, and write a largely unrelated free-composition. 0–1 Poor Few ideas to offer on the theme. Banal and pedestrian. No element of personal response to the texts. Repeated error. **NB: Word limit: assessment ceases at end of sentence after 140 words. Final cut-off at 150 words** Sprache (5 marks): Language marks: applies to the award of language marks for Qu. 3, 4 and 5. 5 Very good Consistently accurate. Only very few errors of minor significance. Accurate use of more complex structures (verb forms, tenses, prepositions, word order). 4 Good Higher incidence of error than above, but clearly has a sound grasp of the grammatical elements, in spite of lapses. Some capacity to use accurately more complex structures. 3 Sound Fair level of accuracy. Common tenses and regular verbs mostly correctly formed. Some problems in forming correct agreement of adjectives. Difficulty with irregular verbs, use of prepositions. 2 Below average Persistent errors in tense and verb forms. Prepositions frequently incorrect. Recurrent errors in agreement of adjectives.

Mark scheme, page 7

Page 7 Mark Scheme Syllabus Paper Cambridge International A Level – October/November 2014 9717 21 © Cambridge International Examinations 2014 0–1 Poor Little or no evidence of grammatical awareness. Most constructions incomplete or incorrect. Consistent and repeated error. Additional marking guidance for Quality of Language – questions 3 and 4 The five marks available for Quality of Language are awarded globally for the whole performance on each set of answers. A concise answer, containing all mark-bearing components for content is scored on the full range of marks for language, i.e. length does not determine the Quality of Language mark. Answers scoring 0 for content cannot contribute to the overall Quality of Language mark. Identify the answer(s) scoring 0 for content in the whole set of answers. Then add together the number of Content marks available for each of these questions and reduce the Quality of Language mark according to the following table: Total Content marks available on questions where a candidate scores 0 Reduce Quality of Language mark by: 2 or 3 1 4 or 5 2 6 or 7 3 8 or 9 4 Note: A minimum of one mark for Quality of Language should be awarded if there are any Content marks at all (i.e. 0 Language marks only if 0 Content marks).