Cambridge IGCSE German - Foreign Language 0525 — 2004 Oct/Nov Paper 2 · Variant 1

0525/21/O/N/04

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Question paper16 pages

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Mark scheme

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Paper as text

Question paper, page 1

This document consists of 13 printed pages and 3 blank pages. SP (AT) S72544/4 © UCLES 2004 [Turn over UNIVERSITY OF CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS International General Certificate of Secondary Education FOREIGN LANGUAGE GERMAN 0525/02 Paper 2 Reading and Directed Writing October/November 2004 1 hour 30 minutes Candidates answer on the Question Paper. No Additional Materials are required. READ THESE INSTRUCTIONS FIRST Write your Centre number, candidate number and name on all the work you hand in. Write in dark blue or black pen in the spaces provided on the Question Paper. Do not use staples, paper clips, highlighters, glue or correction fluid. Answer all questions in Section 1 and Section 2. You may also attempt Section 3. The number of marks is given in brackets [ ] at the end of each question or part question. At the end of the examination, fasten all your work securely together. Centre Number Candidate Number Name If you have been given a label, look at the details. If any details are incorrect or missing, please fill in your correct details in the space given at the top of this page. Stick your personal label here, if provided. For Examiner’s Use Section 1 Section 2 SUB-TOTAL Section 3 TOTAL www.XtremePapers.com

Question paper, page 2

© UCLES 2004 2 0525/02/O/N/04 Erster Teil Erste Aufgabe, Fragen 1-5 Lesen Sie die folgenden Fragen. Sie haben für jede Frage vier Antworten zur Auswahl. Suchen Sie die Antwort heraus, die am besten passt, und kreuzen Sie das richtige Kästchen an. 1 Im Wetterbericht lesen Sie, dass es in den nächsten Tagen Frost gibt. Was nehmen Sie mit? [1] 2 Wenn Sie nach Hause kommen, finden Sie den folgenden Zettel: Was sollen Sie machen? [1] For Examiner’s Use A B C D A B C D A D C B A D C B Hatte es eilig – kannst du bitte schnell abspülen?

Question paper, page 3

3 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden 3 Sie bekommen diese Einladung von Ihrem Freund: Was schlägt er vor? [1] 4 Auf Ihrem Einkaufszettel steht: „ein Pfund Birnen”. Was kaufen Sie? [1] 5 Ihr Freund hat Theaterkarten für heute Abend. Wohin geht er? [1] [Total : 5] Kommst du bitte heute Abend zum Schachspielen? For Examiner’s Use © UCLES 2004 Verkehrsamt A Bibliothek B Information C Schauspielhaus D A B C D A D C B A B C D A D C B

Question paper, page 4

4 0525/02/O/N/04 Zweite Aufgabe, Fragen 6-10 Lesen Sie jetzt die folgenden Auszüge und tragen Sie dann die richtigen Buchstaben bei den Fragen ein. A B C D E F 6 Wer hilft gar nicht zu Hause? [1] 7 Wer muss nur seine eigenen Sachen sauber halten? [1] 8 Wer isst gern Sachen aus anderen Ländern? [1] 9 Wer hilft samstags und sonntags? [1] 10 Wer hilft sehr viel zu Hause? [1] [Total : 5] Frank Ich finde, meine Eltern sollen auch mal Freizeit haben, also passe ich am Wochenende auf meinen kleinen Bruder auf. Else Ich arbeite schon in der Schule genug, die Hausarbeit kann also meine Mutter machen – ich finde das so langweilig! Dagmar Ich bereite jeden Morgen das Frühstück für meine kleinen Geschwister zu. Sonst brauche ich im Haushalt nichts zu machen. Claudia Ich habe sogar das Kochen gelernt, um neue ausländische Spezialitäten zu probieren – das hat nur drei Monate gedauert! Beate Ich mache fast alles, um meiner Mutter zu helfen: abwaschen, staubsaugen, die Wohnung sauber machen. Das macht mir wirklich nichts aus. Anke Das Einzige, was ich im Haushalt machen muss, ist mein Zimmer aufräumen. Das finde ich auch gut so. For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 5

5 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden Dritte Aufgabe, Fragen 11-15 Lesen Sie jetzt den folgenden Brief, und beantworten Sie dann die Fragen. Wenn die Aussage richtig ist, kreuzen Sie das Kästchen JA an. Wenn die Aussage falsch ist, kreuzen Sie das Kästchen NEIN an. JA NEIN 11 Gerd ist vor vierzehn Tagen umgezogen. [1] 12 Er ist in eine neue Wohnung gezogen. [1] 13 Früher hatte Gerd einen großen Garten. [1] 14 Im Moment hat Gerd nur eine Dusche. [1] 15 Seine neue Küche ist altmodisch. [1] [Total : 5] Liebe Anna, ich schreibe dir aus meinem neuen Haus. Wie du weißt, sind wir vor zwei Wochen umgezogen. Das Haus gefällt mir besser als unsere alte Wohnung, denn hier haben wir auch einen kleinen Garten. Das ist Klasse für meine Katze, und meine Eltern lieben Gartenarbeit. Ein Bad haben wir im Moment noch nicht, nur eine Dusche, aber in ein paar Monaten bauen wir ein neues Bad an. In der Küche ist viel Platz. Wir haben einen großen Kühlschrank, Geschirrspülmaschine, Waschmaschine – es ist alles ganz modern. Komm mich bitte bald besuchen, und ich zeige dir alles. Tschüs, bis bald, dein Gerd For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 6

6 0525/02/O/N/04 Vierte Aufgabe, Frage 16 16 Sie laden einen Freund für die Weihnachtsferien ein und schreiben an ihn mit der folgenden Information. Schreiben Sie ungefähr 40 Worte. Beziehen Sie sich sowohl auf die Frageworte als auch auf die Bilder. Wie lange bleiben? Was mitbringen? Wie feiern? … … … … … … … … … … [Total : 5] For Examiner’s Use © UCLES 2004 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 DEZEMBER 31

Question paper, page 7

7 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden BLANK PAGE [PLEASE TURN OVER FOR SECTION TWO]

Question paper, page 8

8 0525/02/O/N/04 Zweiter Teil Erste Aufgabe, Fragen 17-25 Lesen Sie jetzt den folgenden Text, und beantworten Sie dann die Fragen auf Deutsch. 17 Warum fragt sich Frau Wilhelms „Was nun?“ …[1] 18 Wieviel Geld bekommt Hilda für ihre Arbeit? …[1] 19 Wer macht bei „Nestwärme“ mit? …[1] 20 Was versucht man bei dem Projekt „Nestwärme“ zu erreichen? …[1] „Nestwärme“ Hilda Wilhelms aus Trier ist ein mütterlicher Typ. Sie hat selbst drei Kinder großgezogen. Aber seit die aus dem Haus sind, hat sie immer gefragt „Was nun?“ „Raus“ wollte sie, und „anderen Leuten helfen“. Sie hat nun bei dem Kinderhilfsprojekt „Nestwärme“ eine solche Arbeit ohne Lohn gefunden. Dort werden aktive Senioren und Familien mit kranken oder behinderten Kindern zusammen gebracht. Man versucht hier, das Leben der Familien leichter zu machen. Auf diese Weise hat Hilda die kleine Lena Weber kennen gelernt. Lena kann nicht laufen und muss immer im Rollstuhl gefahren oder getragen werden. Jedoch hat Lena ein besonders herzliches Lächeln. Lenas kleiner Bruder Philip ist gesund, aber er wird manchmal eifersüchtig. Er bekommt weniger Aufmerksamkeit von seinen Eltern als Lena, denn Lena braucht Hilfe – und das vierundzwanzig Stunden lang. Lenas Eltern bemühen sich zwar sehr um ihre beiden Kinder, aber es gibt so viel zu tun, dass sie es nicht allein fertig machen können. Also hilft Hilda mit der Hausarbeit. Wenn Hilda, die Reserve-Oma, nun zweimal in der Woche mit Lena und Philip spielt, dann haben die Eltern frei. Nur dann können die Eltern richtige Freizeit haben. Neue Hilfer werden von Experten ausgewählt. „Es gibt so viel zu tun und so viele, die Hilfe brauchen“, sagte Petra Moske, die Leiterin des Projekts. „Jeder kann seine Fähigkeiten anwenden und es findet jeder einen Job.“ For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 9

9 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden 21 Warum braucht Lena Hilfe? …[1] 22 Wie reagiert Lenas Bruder auf die viele Hilfe, die seine Schwester bekommt? …[1] 23 Wie genau hilft Hilda der Familie Weber? Nennen Sie zwei Punkte. …[1] …[1] 24 Wie oft haben Lenas Eltern Freizeit? …[1] 25 Wer wählt die Helfer aus? …[1] [Total : 10] For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 10

10 0525/02/O/N/04 Zweite Aufgabe, Frage 26 26 In den Winterferien möchten Sie gern Ihre Freundin in der Schweiz besuchen. Sie schreiben ihr einen Brief mit der folgenden Information. Fragen Sie nach (a) Besuchsdaten (b) Geschenken für die Familie (c) Reisemöglichkeiten (d) Freizeitaktivitäten (e) Wettervorhersage Schreiben Sie 80–100 Worte. … … … … … … … … … … … … … … … … …[15] [Total : 15] For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 11

11 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden BLANK PAGE [PLEASE TURN OVER FOR SECTION THREE]

Question paper, page 12

12 0525/02/O/N/04 Dritter Teil Erste Aufgabe, Fragen 27-33 Lesen Sie den folgenden Text. Wenn die Aussage richtig ist, kreuzen Sie das Kästchen JA an. Wenn die Aussage falsch ist, kreuzen Sie das Kästchen NEIN an und korrigieren Sie dann die Aussage. Vermeiden Sie dabei das Wort „nicht“ wie im Beispiel. JA NEIN Beispiel: Dr. Weegens Beruf ist total unwichtig. Dr. Weegens Beruf ist sehr nützlich. … 27 Dr Weegen befasst sich mit der Zahl der zukünftigen Arbeitslosen. … 28 Der Jobmarkt der Zukunft ist äußerst leicht abzuschätzen. … X Fächer mit Job-Garantie Um in die Zukunft zu schauen, schauen manche Menschen in Kristallkugeln. Dr Michael Weegen aber kämpft mit Zahlen. Das klingt vielleicht nicht magisch, aber es ist doch sehr nützlich. Er macht Voraussagen für den Arbeitsmarkt. Das ist ein schwieriger Job. Seine Arbeit ist aber sehr wichtig, weil viele Schüler wissen wollen, ob sie mit ihrer Studienwahl später gute Chancen auf einen Job haben. Es ist schwierig, genaue Zahlen für den zukünftigen Arbeitsmarkt zu geben. Wenn es, zum Bespiel, gut läuft in der Computerindustrie, dann ruft man hier laut nach mehr Arbeitskräften, und dann steigt die Zahl der Computerstudenten schnell an. Aber genau wenn diese Studenten ihr Diplom in der Tasche haben, muss dieselbe Industrie vielleicht schon schnell wieder Stellen verlieren. Die Studenten riskieren dann natürlich, keine Stelle mehr zu haben. So war es auch bei Ivy Häußler. Die junge Frau arbeitete in einer Werbe-Agentur. Sie hatte für diesen Beruf ein Studium gemacht. Als aber die Aufträge bei der Firma wegblieben, konnte der Chef die Angestellten nicht mehr bezahlen. „Wir waren alle im Büro nervlich am Ende“, sagt die junge Frau, „die Unsicherheit hat uns alle betroffen“. Glücklicherweise hat sie durch das Arbeitsamt wieder eine neue Stelle gefunden. Obwohl solche Katastrophen auf dem Arbeitsmarkt kaum zu vermeiden sind, gibt es mit Dr. Weegen ein neues System, das früh warnt. Dieses zeigt Schülern, die bald studieren wollen, schon früh die wichtigsten Trends auf dem Arbeitsmarkt, damit Sie ihre Chancen auf Arbeit in der Zukunft besser beurteilen können. Diese Information macht es dann möglich, ihr Studium effektiver und auch besser auszuwählen. For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 13

13 0525/02/O/N/04 [Bitte wenden JA NEIN 29 Die Zahl der Studienanfänger ist nicht mit dem Jobmarkt verbunden. … 30 Kaum wenn man sein Diplom bekommen hat, kann es in der erwählten Industrie schnell zum Jobverlust kommen. … 31 Ivy Häußler arbeitete in der Werbung. … 32 Als die Aufträge in der Agentur weniger wurden, hat Ivy ihre Stelle aufgegeben. … 33 Weegens neues System hilft Schülern bei der Studienwahl. … [Total : 10] For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 14

14 0525/02/O/N/04 Zweite Aufgabe, Fragen 34-41 Lesen Sie den folgenden Text, und beantworten Sie dann die Fragen auf Deutsch. 34 Wie gut – dem Text zufolge – kennen Teenager ihre Persönlichkeit selbst? …[1] 35 Warum brauchen Teenager Freiheit? …[1] Probleme mit den Eltern? Teenager überschreiten Grenzen, übertreten Verbote und brechen manchmal sogar Gesetze. Sie verhalten sich oft gemein und probieren Teile ihrer Persönlichkeit aus, von denen sie selbst oder ihre Eltern bisher keine Ahnung hatten. Alles kann hier eine Rolle spielen. Ab einem gewissen Alter ziehen Jugendliche sich zurück, sie wenden sich Freunden zu und bauen sich ein Leben jenseits der Familie auf. Das ist normal und richtig. Ohne Freiheit kann kein Selbstvertrauen entstehen und die eigene Persönlichkeit kann sich nicht entwickeln. Eltern dürfen diese Selbstbestimmung auf keinen Fall verbieten. Ganz im Gegenteil – sie müssen Ruhe bewahren. Sie müssen den Jugendlichen Interesse zeigen und anbieten, mit ihnen darüber zu sprechen. Viele junge Leute tun so, als seien ihnen die Werte der Eltern völlig egal. Sie fangen an, den Mund groß auf zu machen. Sie beginnen, gewalttätige Videos zu sehen und sie mögen sogar Gewaltspiele am Computer spielen – das alles lässt sich leider kaum verhindern. Die vielen Freiheiten, die Jugendliche heutzutage haben, machen sie ja nicht nur froh, sondern sie machen ihnen doch auch manchmal Angst. Eltern, die in solchen Situationen Hilfe bieten können, die sind hier die einzige Sicherheit. Darüber hinaus gibt es bestimmte Rituale, wie das gemeinsame Essen und den Sonntagsausflug. Diese müssen verteidigt und weiterhin mit Leben gefüllt werden. Nur so können vertrauensvolle Gespräche entstehen und geführt werden. Es ist völlig in Ordnung, wenn Eltern die Freunde ihrer Kinder kennen lernen wollen, denn bei Einladungen nach Hause verwandeln sich die meisten kleinen Monster in ganz normale und nette junge Leute. Strafen helfen nicht, auch wenn das oft fälschlicherweise angenommen wird. Wichtig sind hier: schnelle Reaktion und klare Konsequenz. Wenn ein Junge auf dem Schulhof einen anderen geschlagen hat, dann helfen Taschengeldentzug und Fernsehverbot wenig. Besser wäre ein Tag Arbeit im lokalen Krankenhaus. Also, Wiedergutmachung statt Strafe – daraus kommt die Chance zur Umkehr. For Examiner’s Use © UCLES 2004

Question paper, page 15

© UCLES 2004 15 0525/02/O/N/04 36 Was sollten Eltern im Umgang mit Kindern vermeiden? …[1] 37 Wie sollten Eltern – dem Text zufolge – am besten reagieren, wenn junge Leute unabhängig werden wollen? Nennen Sie zwei Punkte. …[1] …[1] 38 Sehen Jugendliche ihre Freiheiten immer als positiv? Begründen Sie Ihre Antwort. …[1] 39 Wobei helfen gemeinsame Rituale? …[1] 40 Warum hilft es, die Freunde der Kinder einzuladen? …[1] 41 Was soll man machen, wenn ein Junge auf dem Schulhof einen anderen geschlagen hat? Nennen Sie zwei Punkte. … …[2] [Total : 10] For Examiner’s Use

Question paper, page 16

16 0525/02/O/N/04 BLANK PAGE Copyright Acknowledgements: Zweiter Teil The Stern Magazine. © Gruner & Jahr Co. Ltd. Dritter Teil The Stern Magazine. © Gruner & Jahr Co. Ltd. Every reasonable effort has been made to trace all copyright holders where the publishers (i.e. UCLES) are aware that third-party material has been reproduced. The publishers would be pleased to hear from anyone whose rights they have unwittingly infringed. University of Cambridge International Examinations is part of the University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), which is itself a department of the University of Cambridge.