Cambridge IGCSE German - First Language 0505 — 2006 May/June Paper 2 · Variant 1

0505/21/M/J/06

The question paper and its mark scheme, free to read here and free to download. This is Cambridge’s own paper, exactly as it was sat.

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Answers below. Sit the paper first if you are practising.

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Paper as text

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UNIVERSITY OF CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS International General Certificate of Secondary Education FIRST LANGUAGE GERMAN 0505/02 Paper 2 Reading and Directed Writing May/June 2006 2 hours 15 minutes Additional Materials: Answer Booklet/Paper READ THESE INSTRUCTIONS FIRST If you have been given an Answer Booklet, follow the instructions on the front cover of the Booklet. Write your Centre number, candidate number and name on all the work you hand in. Write in dark blue or black pen. Do not use staples, paper clips, highlighters, glue or correction fluid. Answer all questions. You should pay attention to spelling, punctuation and handwriting. At the end of the examination, fasten all your work securely together. The number of marks is given in brackets [ ] at the end of each question or part question. LESEN SIE ZUERST DIESE ANWEISUNGEN Falls Ihnen ein Antwortbogen gegeben wurde, folgen Sie den Anweisungen auf dessen Titelseite. Schreiben Sie Ihre Centernummer, Kandidatennummer und Ihren Namen auf jedes Blatt, das Sie abgeben. Schreiben Sie mit dunkelblauem oder schwarzem Füller/Kugelschreiber. Benutzen Sie keine Heftklammern, Büroklammern, Textmarker, Klebstoff oder Korrekturflüssigkeit. Beantworten Sie alle Fragen. Beachten Sie die Rechtschreibung, die korrekten Satzzeichen und Ihre Handschrift. Wenn Sie mit Ihrem Examen fertig sind, legen Sie Ihre gesamte Arbeit sicher zusammen. Die erreichbare Punktzahl steht in Klammern [ ] am Ende jeder Frage oder Teilfrage. This document consists of 4 printed pages. IB06 06_0505_02/4RP  UCLES 2006 [Turn over www.XtremePapers.com

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2 © UCLES 2006 0505/02/M/J/06 ERSTER TEIL Lesen Sie die folgenden Texte sorgfältig durch und beantworten Sie dann die Fragen. Typisch deutsch – was heißt das? Gibt es so etwas wie den bestimmten Charakter eines Volkes? Bei dem Versuch, Antworten auf diese Fragen zu finden, spielen „Kultur“ und „Identität“ eine wichtige Rolle. Begriffe, die uns Deutschen oft Kopfschmerzen bereiten. Ist vielleicht auch das „typisch deutsch“? Auf der Suche nach dem, was die Einwohner des Landes der Dichter und Denker ausmacht, stößt man schnell auf amüsante Vorstellungen: So trägt „der Deutsche“ beispielsweise gerne Lederhosen, hat einen Dackel und ernährt sich mehr oder weniger nur von Wurst und Bier. Und auch über seine Eigenschaften ist viel zu erfahren: Humorlos, besserwisserisch und sturköpfig soll er sein, aber auch pünktlich und fleißig. Auch wenn Vorurteile und Klischees über „die Deutschen“ schnell zur Hand sind, sind sich nicht einmal Wissenschaftler einig, was „typisch deutsch“ ist. Und was kann denn auch typisch sein für ein Land, in dem mehr als 80 Millionen Menschen leben? Menschen unterschiedlichster Herkunft. Viele Klischees stimmen also längst nicht mehr. Wie kommt es überhaupt zu einer Identität? Der Mensch wird in eine Kultur hineingeboren, und wird zur gleichen Zeit auch von ihr geformt. Er nimmt mehr oder weniger die Traditionen und Werte der Menschen an, mit denen er lebt und sich umgibt. Er lernt ihre Verhaltensweisen, identifiziert sich mit den gültigen Gesellschaftsnormen und passt sich den herrschenden Lebensstilen an. Dadurch wird er Teil einer Gemeinschaft und entwickelt auch so seine eigene Identität. Früher blieben die meisten Menschen ihr Leben lang an dem Ort, in dem sie geboren wurden. Das führte dazu, dass sich Gemeinsamkeiten innerhalb eines bestimmten Kreises entwickeln konnten. In der heutigen Gesellschaft, die immer mobiler und vermischter wird, hat sich die Vorstellung einer einheitlichen Identität wohl längst überholt. Multikulturen und Globalisierung führen zu immer neuen Identitäten. Mentalitäten ändern sich von Generation zu Generation. Deutsch spricht man nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern. In Deutschland hingegen spricht man auch schon lange nicht mehr nur Deutsch. Hinzu kommt, dass man mittlerweile Landesgrenzen auch nicht mehr mit kulturellen Grenzen gleichsetzen kann. Versucht man, Gemeinsamkeiten herauszufinden, so sind da soziale Zugehörigkeit, Beruf und Geschlecht noch bezeichnender als die Nationalität. Das bestätigte auch Kulturwissenschaftler Bernd-Jürgen Warneken von der Tübinger Universität: „Unsere Sozialwissenschaftler beweisen, dass eine Wohnung in der Sechsten Straße in New York eher einer Wohnung am Potzdamer Platz in Berlin ähnelt als einer Wohnung in Berlin- Kreuzberg. Und sie zeigen auch, dass Intellektuelle und Techniker von Istanbul bis New York eine gemeinsame Kultur bilden. Die ähnelt sich mehr als etwa der Lebensstil eines Akademikers in Berlin und der eines Bauern auf der schwäbischen Alb.“ Typisch für das Volk der Deutschen könnte vielleicht sein, dass es ihnen schwer fällt, positiv über sich selbst zu reden. Mangelt es den Deutschen an Identitätsbewusstsein? In einem sind sich die Experten aber wohl einig: Um mit anderen Kulturen und anderen Identitäten friedlich umgehen zu können, muss man sich zunächst einmal der eigenen Identität bewusst werden. Erst wenn man weiß, wer man selber ist, kann man sich den anderen zuwenden.

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3 © UCLES 2006 0505/02/M/J/06 [Turn over Überall gibt es Symbole in Schwarz-Rot-Gold Bei internationalen sportlichen Zusammentreffen ist sie wieder gefragt: die deutsche Nationalflagge. Und nicht nur im Sport, auch in Mode und Musik stehen die Nationalfarben für ein neues Deutsch-Sein. Die Nationalfarben galten früher als Inbegriff des Kleinbürgertums oder allzu extremer Landesverehrung. Jetzt schmücken sich auch Trendbewusste mit purer deutscher Symbolik. „Die Nachfrage nach deutschen Nationalflaggen ist in den letzten drei Jahren unglaublich angestiegen. So etwas haben wir zuvor noch nicht erlebt“, sagt Paula Vieth von der Bonner Fahnenfabrik. Noch nie war die Bedeutung der drei Farben so unpolitisch, so locker und lässig. Eine neue Auseinandersetzung mit den Nationalfarben wollten zuerst die abenteuerlustigsten Modedesigner. Sie versuchten mit „vaterländischen Kollektionen“ zu provozieren und gleichzeitig die Mode dadurch aufzulockern. „Man musste unsere Farben der Faschisten-Ecke entreißen. Es war an der Zeit, die Hemmungen mit Schwarz-Rot-Gold aufzubrechen“, sagt Designer Hugo Schneider aus Berlin. Klaus Boehnke, Sozialwissenschaftler, sagt: „Eine gewisse Tendenz, sich deutsch fühlen zu dürfen, ist seit den frühen 90er Jahren zu beobachten. Aber das ist erst jetzt im Alltag und Konsum der Deutschen angekommen.“ Auch die Abwendung von den USA und ihren Idolen soll dazu geführt haben, dass die einzelnen europäischen Staaten zu ihrer eigenen Identität zurück fanden. Doch es gibt ein Aber: „Die Rückkehr zum Nationalen hat auch immer mit dem Gefühl der Verunsicherung von Außen zu tun. Das enthält aber leider immer die Gefahr des Extremismus“, sagt Boehnke. Auch andere kritische Stimmen werden laut. Thomas Kliche, Vorsitzender der Sektion Politische Psychologie im Berufsverband deutscher Psychologen, gibt angesichts der NS- Geschichte zu bedenken: „Die Identifikation mit einem großen und mächtigen Deutschland ist weder harmlos noch konfliktfrei.“ Deshalb warnt er davor. „Je lauter und militanter Menschen dieses Deutsch-Sein hochhalten, wenn sie noch nicht einmal Bach, Kant oder irgendein deutsches Gedicht kennen, desto unintelligenter wird diese Einstellung.“ 1 Fassen Sie die beiden Texte zusammen und vergleichen Sie sie. Schreiben Sie 250-300 Worte. Wenn Sie wollen, können Sie sich auf die folgenden Punkte beziehen: • Wie entsteht die nationale Identität? • Wodurch äußert sie sich? [20] 2 Schreiben Sie einen Vortrag, den Sie vor ihren Mitschülern halten würden. In diesem Vortrag sollen Sie erklären, wie sich Ideen über den bestimmten Charakter eines Volkes in letzter Zeit verändert haben. Benutzen Sie Informationen aus beiden Texten. Drücken Sie auch Ihre eigenen Meinungen und Gedanken zu diesem Thema aus. Schreiben Sie 250-300 Worte. [20]

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4 Copyright Acknowledgements: Passage 1 © Ute Faust. Passage 2 © Kölnische Rundschau, August 2004. Passage 3 © Joachim Lepple, Weniger ist im Urlaub oft mehr © Bild + Funk, July 2004. Permission to reproduce items where third-party owned material protected by copyright is included has been sought and cleared where possible. Every reasonable effort has been made by the publisher (UCLES) to trace copyright holders, but if any items requiring clearance have unwittingly been included, the publisher will be pleased to make amends at the earliest possible opportunity. University of Cambridge International Examinations is part of the University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), which is itself a department of the University of Cambridge. © UCLES 2006 0505/02/M/J/06 ZWEITER TEIL Lesen Sie den folgenden Text und beantworten Sie dann die Frage. Weniger ist im Urlaub oft mehr Der Urlaub ist schon lange geplant. Alle freuen sich darauf. Und dann kommt es in den Ferien doch oft zu Stress, Familienstreit oder Beziehungszwist. „Es ist besser, nicht zu hohe Erwartungen vom Urlaub zu haben“, rät die Diplompsychologin Karin Schreiner-Kürten. Bevor es in den Urlaub geht, sollte man deshalb mit dem Partner oder der Familie besprechen, was jeder erwartet. „Wichtig ist es, nicht jede Einzelheit für den ganzen Urlaub vorauszuplanen“, empfiehlt Karin Schreiner-Kürten. Jeder braucht viel freie Zeit zum Erholen. Genauso wichtig sind die persönlichen Freiräume. Im Gegensatz zum Alltag verbringen Urlauber viel Zeit zusammen auf beengtem Raum. Das führt automatisch zu Spannungen. Auf dem Weg in die Ferien dürfen Staus auf der Autobahn und Verspätungen nicht die Laune verderben. „Entspannend ist es, wenn die Anreise nicht an einem Tag stattfinden muss“, rät die Psychologin. Auch am Urlaubsziel ist zunächst viel Ruhe wichtig. „Wer gleich von Anfang an viele Aktivitäten in die freie Zeit packt, kann sich kaum erholen“, sagt die Expertin. 3 Schreiben Sie in 250-300 Worten einen Leserbrief an eine Zeitschrift. Beschreiben Sie, was Urlaub für Sie bedeutet, vielleicht sogar der perfekte Urlaub. Dabei können Sie entweder mit der Psychologin Karin Schreiner-Kürten übereinstimmen, oder eine andere Meinung vertreten. [20]

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UNIVERSITY OF CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS International General Certificate of Secondary Education MARK SCHEME for the May/June 2006 question paper 0505 FIRST LANGUAGE GERMAN 0505/02 Paper 2 maximum raw mark 60 This mark scheme is published as an aid to teachers and students, to indicate the requirements of the examination. It shows the basis on which Examiners were initially instructed to award marks. It does not indicate the details of the discussions that took place at an Examiners’ meeting before marking began. Any substantial changes to the mark scheme that arose from these discussions will be recorded in the published Report on the Examination. All Examiners are instructed that alternative correct answers and unexpected approaches in candidates’ scripts must be given marks that fairly reflect the relevant knowledge and skills demonstrated. Mark schemes must be read in conjunction with the question papers and the Report on the Examination. The minimum marks in these components needed for various grades were previously published with these mark schemes, but are now instead included in the Report on the Examination for this session. • CIE will not enter into discussion or correspondence in connection with these mark schemes. CIE is publishing the mark schemes for the May/June 2006 question papers for most IGCSE and GCE Advanced Level and Advanced Subsidiary Level syllabuses and some Ordinary Level syllabuses. www.XtremePapers.com

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Page 2 Mark Scheme Syllabus Paper IGCSE – May/June 2006 0505 2 © University of Cambridge International Examinations 2006 Erster Teil Question 1 15 Punkte für den Inhalt und 5 für die sprachliche Form  Zusammenfassungen müssen kohärent sein und die wichtigsten Fakten enthalten  Originaltexte dürfen nicht kopiert werden  Zeitform ist normalerweise das Präsens  unpersönlicher Stil (kein ‘ich’)  Hauptpunkte und Vergleichspunkte brauchen nicht in einer bestimmten Reihenfolge zu erscheinen und müssen nicht wörtlich, sondern nur inhaltlich mit den aufgelisteten Punkten übereinstimmen Hauptpunkte 1. Text - sollten wo möglich in eigenen Worten wiedergegeben werden:  Text 1 stellt die Frage, was typisch deutsch sein soll und ob man den Charakter eines Volkes überhaupt bestimmen kann  Nicht einmal Wissenschaftler sind sich einig, was typisch deutsch sein soll  Manche Ausländer denken, dass Deutsche gerne Lederhosen tragen, einen Dackel haben  und gerne Wurst essen und Bier trinken  Angeblich sollen Deutsche humorlos, besserwisserisch und stur sein,  aber sie haben auch den Ruf pünktlich und fleißig zu sein  Die Sprache kann auch nicht zur deutschen Identitätsfindung benutzt werden, denn Deutsch spricht man auch in anderen Ländern  und in Deutschland selbst werden heutzutage viele verschiedene Sprachen gesprochen  Kulturen und Traditionen von Deutschland und anderen Ländern werden immer mehr vermischt.  Typisch für Deutsche ist vielleicht, dass sie nicht gerne positiv über sich selber sprechen  In Deutschland leben 80 Millionen Menschen, die teilweise auch aus anderen Ländern stammen/kommen/viele Ausländer  Die Identität eines Menschen wird von der Kultur geprägt, von der er umgeben ist  Früher blieben Menschen meist ihr Leben lang an ihrem Geburtsort, aber heutzutage ist das nicht mehr so  Es ist wichtig sich seiner eigenen Identität bewusst zu sein, um sich von anderen Kulturen nicht bedroht zu fühlen Hauptpunkte 2. Text - sollten wo möglich in eigenen Worten wiedergegeben werden:  Text 2 handelt von dem neuen Verhältnis der Deutschen zu ihrer Flagge  Früher war es kleinbürgerlich oder nationalistisch eine deutsche Flagge zu haben  Heutzutage kaufen viele Leute eine Nationalflagge und finden das gut  Designer Hugo Schneider findet es wichtig, dass die Farben der deutschen Flagge nicht mehr mit dem Faschismus identifiziert werden/locker gesehen werden  Sozialwissenschaftler Klaus Boehnke bestätigt, dass es seit dem Beginn der 90er Jahre ok ist, sich deutsch zu fühlen  aber er warnt auch vor den Gefahren des Rechtsextremismus  Psychologe Thomas Kliche denkt, dass es nicht gut ist, wenn sich die Deutschen mit einem großen und mächtigen Deutschland identifizieren  und kritisiert oberflächliche und militante Deutsche

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Page 3 Mark Scheme Syllabus Paper IGCSE – May/June 2006 0505 2 © University of Cambridge International Examinations 2006 Vergleichspunkte:  Text 1 handelt davon, dass es den deutschen an Identitätsbewusstsein mangelt.  Text 2 behauptet, dass die Deutschen sich auf ihre Identität zurückbesinnen und Flaggen kaufen  Text 2 hat kürzere Sätze als Text 1 und ist einfacher zu lesen  Text 1 stellt mehrere Fragen  Text 2 hat mehr direkte Rede als Text 1 Sprachliche Form: 1 sprachlich einfach, Inhalt teilweise aufgelistet, nicht kohärent, Teile des Textes abgeschrieben, zu viele irrelevante Details, viele sprachliche Fehler 2 sprachlich noch recht einfach, hauptsächlich eigene Worte, ansatzweise strukturiert, nicht immer kohärent, zum Teil fehlerhaft 3 sprachlich einfach aber klar, recht guter Ausdruck in eigenen Worten, im Großen und Ganzen kohärent und verständlich strukturiert, zum größten Teil sprachlich korrekt 4 sprachlich guter Ausdruck, eigene Worte, kohärent, unpersönlicher Stil, gute Struktur, sprachlich fast fehlerfrei inklusive Satzzeichen 5 sprachlich ausgezeichneter Ausdruck, vielfältig, klar, kohärent, gut strukturiert, interessant zu lesen, so gut wie fehlerfrei und fast alle Satzzeichen korrekt Question 2 20 Punkte für Inhalt und sprachliche Form  Es muss deutlich sein, für wen und warum der Vortrag geschrieben wurde  Sprachliche Mittel sollten überzeugend eingesetzt werden  Der Vortrag sollte sowohl Ideen aus den Texten als auch eigene Meinung benutzen  Der Vortrag muss sprachlich korrekt sein: Grammatik, Rechtschreibung, Struktur, Vokabular, Stil (gesprochene Sprache darf als Stilmittel eingesetzt werden) 1-4 Eher enttäuschender Vortrag, sprachlich schwach, viele Fehler, Satzstrukturen ohne Abwechslung, Wiederholungen, Text kaum strukturiert. Inhalt des Vortrags ist belanglos und unzusammenhängend, unklar und uninteressant. 5-8 Befriedigender Vortrag. Meist zu einfache sprachliche Strukturen, noch fehlerhaft. Einige interessante Punkte aber nicht ganz logisch verbunden. Teilweise zu lang oder belanglos. 9-12 Recht guter Vortrag, interessante Aspekte, die z.T. gut strukturiert sind. Grammatik und Rechtschreibung weitgehend korrekt, sprachlicher Ausdruck und Vokabular zeigen mehr Abwechslung. Die Richtung, die der Vortrag nimmt ist klar. 13-16 Ein kompetenter Vortrag, gut strukturiert und in angemessenem Stil; inhaltlich interessant mit einigen überzeugenden Argumenten/Punkten; gut lesbar, ohne nennenswerte Fehler. 17-20 Ausgezeichneter Vortrag. Der Inhalt ist klar, logisch und ansprechend präsentiert. Vokabular und Syntax sind reif, abwechlungsreich und sowohl der Situation als auch dem Sprecher angemessen. Der Stil ist genau richtig, viele interessante Punkte werden einleuchtend dargestellt. Der Vortrag ist realistisch und würde viele Leute interessieren.

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Page 4 Mark Scheme Syllabus Paper IGCSE – May/June 2006 0505 2 © University of Cambridge International Examinations 2006 Zweiter Teil Question 3 20 Punkte für Inhalt und sprachliche Form  Der Brief sollte interessant sein/ Interesse wecken  Der Brief muss sprachlich korrekt sein: Grammatik, Rechtschreibung, Struktur, Vokabular, Stil. 1-4 Ein eher enttäuschender Brief, sprachlich sehr schwach, viele Fehler, einfache Strukturen, Text kaum strukturiert, langatmig, nicht überzeugend. Teile des Stimulustextes sind abgeschrieben, zu viel Umgangssprache, wo es unpassend ist. 5-8 Ein befriedigender Brief; einfach strukturiert, noch ziemlich fehlerhaft; einige interessante Punkte, die aber nicht logisch verbunden sind, teilweise noch zu lang oder irrelevant. 9-12 Ein recht guter Brief; interessante Punkte, die z.T. ganz gut strukturiert sind mit Anfang und Schluss; sprachlicher Ausdruck und Vokabular zeigen etwas mehr Abwechslung und die Aussage ist klar. 13-16 Ein kompetenter Brief, gut strukturiert in ansprechendem Stil; inhaltlich interessant mit einigen überzeugenden Argumenten und attraktiven Punkten und ohne nennenswerte Fehler. 17-20 Ein ausgezeichneter Brief; das Material ist klar und logisch und für den Leser ansprechend präsentiert; Vokabular und Syntax sind reif und abwechslungsreich; der Stil ist freundlich aber nicht zu umgangssprachlich; viele Punkte werden logisch und überzeugend vorgebracht.