Cambridge A Level German - Language (AS Level only) 8683 — 2013 Oct/Nov Paper 2 · Variant 2

8683/22/O/N/13 · 70 marks · ≈79 min

The question paper and its mark scheme, free to read here and free to download. This is Cambridge’s own paper, exactly as it was sat.

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Question paper8 pages

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Mark scheme7 pages

Answers below. Sit the paper first if you are practising.

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Paper as text

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This document consists of 7 printed pages and 1 blank page. DC (JF) 82867 © UCLES 2013 [Turn over UNIVERSITY OF CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS General Certificate of Education Advanced Subsidiary Level * 4 3 0 3 5 0 6 6 0 3 * GERMAN LANGUAGE 8683/22 Paper 2 Reading and Writing October/November 2013 1 hour 45 minutes Additional Materials: Answer Booklet/Paper READ THESE INSTRUCTIONS FIRST If you have been given an Answer Booklet, follow the instructions on the front cover of the Booklet. Write your Centre number, candidate number and name on all the work you hand in. Write in dark blue or black pen. Do not use staples, paper clips, highlighters, glue or correction fluid. Answer all questions. Write your answers in German. You should keep to any word limits given in the questions. Dictionaries are not permitted. At the end of the examination, fasten all your work securely together. The number of marks is given in brackets [ ] at the end of each question or part question. LESEN SIE ZUERST DIESE ANWEISUNGEN Wenn Sie einen Arbeitsbogen erhalten, folgen Sie den Anweisungen auf dessen Titelseite. Schreiben Sie Ihre Centernummer, Kandidatennummer und Ihren Namen auf jedes Blatt, das Sie abgeben. Schreiben Sie mit dunkelblauem oder schwarzem Füller/Kugelschreiber. Benutzen Sie keine Heftklammern, Büroklammern, Korrekturflüssigkeit, keinen Textmarker oder Klebstoff. Beantworten Sie alle Fragen. Schreiben Sie Ihre Antworten auf Deutsch. Sie müssen sich an die Wortzahlen halten, die in den Fragen angegeben sind. Es ist nicht erlaubt, Wörterbücher zu benutzen. Falls Sie mehrere Blätter beschreiben, heften Sie die Blätter am Ende der Prüfung ordentlich zusammen. Die erreichbare Punktzahl finden Sie in Klammern [ ] am Ende jeder Frage oder Teilfrage.

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2 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 Erster Teil Lesen Sie zuerst den unten stehenden Text. Zu viele Chefs und nicht genug Chefinnen Die Top-Etagen der großen deutschen Unternehmen sind klar in Männerhand. Daran hat sich trotz vieler Reden und einer sogenannten Selbstverpflichtung der Konzerne in den letzten zehn Jahren nichts geändert. Neu ist, dass man in Stellenanzeigen immer mehr lächelnde weibliche Gesichter sieht, die für den Einstieg in Ingenieurberufe oder für den Aufstieg in der Bank werben. Den vielen Chefs ist der Frauenmangel tatsächlich etwas peinlich geworden, und die Jagd auf qualifizierte Frauen hat nun begonnen. Alle Türen stehen guten Managerinnen theoretisch offen. Dass der gesellschaftliche und politische Druck wächst, ist klar: 51 Prozent der Deutschen sprachen sich neulich in einer Umfrage für einen obligatorischen Frauenanteil, genannt Frauenquote, in Führungspositionen aus. Die Europäische Union hat sich zum Thema geäußert: „Bis 2015 sollten dreißig Prozent der europäischen Führungskräfte weiblich sein, und bis 2020 vierzig. In einigen Ländern ist das bereits Gesetz, und wir erwarten demnächst glaubwürdige Vorschläge auch von der deutschen Wirtschaft. Es darf nicht bei ein paar Alibi- Frauen bleiben.“ Neuere Studien zeigen, dass gemischte Teams mehr Gewinn erwirtschaften. Um als gemischt zu gelten, muss aber eine Gruppe von zehn Kollegen mindestens drei Kolleginnen einschließen, denn eine Frau kann allein gar nichts erreichen. Doch wie kommt eine Frau in die Chef-Etage? Ein Einstellungsgespräch zu bekommen ist meistens schwierig, und dazu befindet sie sich oft allein am Tisch nur Männern gegenüber. Sie muss bei Rollenspielen sofort das Wort ergreifen, um damit hoffentlich ihre Durchsetzungskraft zu beweisen; sie soll auch ihre Meinung äußern und rechtfertigen. Und bei alldem sollte sie trotzdem weiblich wirken. Auch wenn eine angemessen qualifizierte Frau es doch bis in die Top-Etage schafft, versteht sie sich oft nicht mit den härteren Kollegen, und hält es dort nicht lange aus. Viele Frauen in Führungspositionen leiden an Depressionen. Natürlich sollte sich ein Unternehmen frauenfreundlich verhalten, aber was heißt das? Flexible Arbeitszeiten und –orte sind zwar vorteilhaft, aber das wären sie auch für Männer! Das Thema „Familie und Beruf“ darf hier kein reines Frauenargument mehr sein. Frauen entscheiden sich nicht früh genug gegen oder für Karriere, und lassen Kinder auch leicht ihre Zukunft bestimmen. Bei einem verbindlichen Frauenanteil auf Führungsebene hätten Frauen allgemein wenigstens bessere Karrierechancen. Die männlichen Kollegen, sowie das Unternehmen selbst, müssten auch davon profitieren. 5 10 15 20 25 30

Question paper, page 3

3 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 [Turn over 1 Suchen Sie im Text Wörter, die den folgenden Definitionen entsprechen. Alle Wörter sind zwischen Zeilen 1 – 6 zu finden. (a) deutlich [1] (b) Worte [1] (c) zunehmend [1] (d) wirklich [1] (e) angefangen [1] [5] 2 Schreiben Sie für jeden Satz(teil) unten einen neuen Satz(teil), der mit den Worten in Klammern anfängt. Beispiel: Daran hat sich nichts geändert. (Nichts ist daran … ) Antwort: Nichts ist daran geändert worden. (a) Den vielen Chefs ist der Frauenmangel etwas peinlich geworden. (Die vielen Chefs finden …) [1] (b) Alle Türen stehen guten Managerinnen offen. (Es scheint, dass …) [1] (c) Dass der Druck wächst, ist klar. (Ohne Frage …) [1] (d) Die Europäische Union hat sich zum Thema geäußert. (Das Thema wurde von … besprochen.) [1] (e) Es darf nicht bei ein paar Alibi-Frauen bleiben. (Es ist nicht akzeptabel, bei ein paar Alibi- Frauen …) [1] [5]

Question paper, page 4

4 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 3 Beantworten Sie diese Fragen auf Deutsch, ohne längere Satzteile direkt vom Text abzuschreiben. Die Anzahl der Punkte steht nach jeder Frage in Klammern. Außerdem werden fünf Punkte für die Qualität der Sprache vergeben. (a) Welches Gesetz zur Frauenquote gilt schon in einigen EU-Ländern? (Absatz 2) [2] (b) Wie genau soll ein gemischtes Team aussehen, und warum? (Absatz 3) [2] (c) Welche Hürden stehen einer Frau bevor, wenn sie sich um eine Führungsposition bewirbt? (Absatz 3) [2] (d) Was ist bei Rollenspielen für eine Frau besonders schwierig? (Absatz 3) [4] (e) Was könnte eine Firma davon abhalten, Frauen in der Chef-Etage zu haben? (Absatz 4) [3] (f) Warum machen bis jetzt weniger Frauen Karriere? (Absatz 5) [2] [Total: 15 + 5 = 20]

Question paper, page 5

5 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 [Turn over Please turn over for ZWEITER TEIL

Question paper, page 6

6 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 Zweiter Teil Lesen Sie jetzt diesen zweiten Text. Die Frauen ziehen sich immer zurück In den westlichen Bundesländern will rund ein Viertel der Frauen Hausfrauen sein, während ein weiteres Viertel sich ausschließlich für den Beruf interessiert. Übrig bleiben also um die 50 Prozent, die beides wollen, sich aber größtenteils dem Familienleben und der anscheinend wichtigeren Karriere des Partners unterwerfen, „weil es ja nicht anders geht“. Wer kümmere sich sonst um Haus und Kinder? Für alle wird die Antwort klar: Frauen sind da die gesellschaftlich akzeptablere Option. Außerdem sind Männer meistens auch Besserverdiener. Nach der Meinung der deutschen Publizistin Bascha Mika* treffen hier Frauen aber die völlig falsche Entscheidung und fallen in ein konservatives und veraltetes Rollenbild zurück. „Frauen haben so lange akzeptieren müssen, dass sie mit Babys und Staubsauger besser umzugehen wissen, und dass sich Männer für solche Arbeit nicht eignen, dass sie es inzwischen auch glauben“, behauptet sie. Frauen seien zu bescheiden, konfliktscheu und schließlich feige, „sie selbst sind es, die es den Männern bequem machen“. Eine Teilzeitarbeit wird häufig als beste Lösung angesehen. So können Frauen wenigstens mitverdienen und Kinder und Haushalt noch dabei versorgen. Ein effektiver Kompromiss also, aber einer, der ihnen wenig Anerkennung für Arbeit und Karriere bringt und dadurch kaum Zufriedenheit. Die teilzeitarbeitende Mutter kämpft wohl nur gegen ständige Müdigkeit, während ihr Partner weiter freie Bahn genießt. In Deutschland fehlen zwar Kinderkrippenplätze, und Ganztagsschulen sind keineswegs überall vorhanden. Aber es scheint sich niemand zu fragen, warum solche Probleme der mangelnden Betreuung immer nur eine Frauensache sind! Eben weil sich die Männer damit nicht beschäftigen müssen, ändert sich hier auch nichts. Frauen fordern von den Vätern ihrer Kinder nicht, dass auch sie ihre Pflicht erfüllen. Müssten Frauen sich folglich wie Männer verhalten? Darum gehe es nicht, donnert die Publizistin. „Männer haben gelernt, mit Mut und Kampfgeist anders umzugehen als Frauen, aber das bedeutet nicht, dass Mut nur eine männliche Eigenschaft ist. Frauen beweisen täglich Mut, aber sie fordern nicht ihren Anteil der Macht oder mehr Einfluss, und selten ein höheres Gehalt für ihre Arbeit. Auch im Haushalt und in der Familie ist die Gesellschaft kontinuierlich von männlichen Interessen dominiert. Frauen ziehen sich aus Mangel an Selbstvertrauen immer zu gerne zurück. Immer!“ *Bascha Mika: „Die Feigheit der Frauen – eine Streitschrift wider den Selbstbetrug“ 5 10 15 20 25 30

Question paper, page 7

7 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 4 Beantworten Sie diese Fragen auf Deutsch, ohne längere Satzteile direkt vom Text abzuschreiben. Die Anzahl der Punkte steht nach jeder Frage in Klammern. Außerdem werden fünf Punkte für die Qualität der Sprache vergeben. (a) Aus welchen Gründen konzentriert sich etwa die Hälfte der westdeutschen Frauen eher auf das Familienleben? (Absatz 1) [3] (b) Was bedeutet laut der Publizistin Mika „ein konservatives und veraltetes Rollenbild“? (Absatz 2) [3] (c) In welcher Hinsicht ist eine Teilzeitarbeit für Frauen vielleicht keine gute Lösung? (Absatz 3) [3] (d) (i) Mit welchen spezifischen Problemen werden arbeitende Mütter in Deutschland konfrontiert? (Absatz 4) [2] (ii) Warum werden arbeitende Väter mit solchen Problemen nicht konfrontiert? (Absatz 4) [1] (e) Geben Sie Beispiele, auf welche Weise sich Frauen am Arbeitsplatz nicht durchsetzen, wie Männer es tun. (Absatz 5) [3] [Total: 15 + 5 = 20] 5 (a) Wer hat Schuld an dem Mangel an Karrierefrauen in Deutschland? Fassen Sie die Argumente und Überlegungen in diesen beiden Artikeln zusammen. [10] (b) Wie ist Ihre Meinung dazu? [5] Schreiben Sie insgesamt bis zu 140 Worte auf Deutsch. [Inhalt: 15, Sprache: 5] [Total: 15 + 5 = 20]

Question paper, page 8

8 8683/22/O/N/13 © UCLES 2013 Copyright Acknowledgements: Text One Text Two © N Sellmair et al; Die Schürzenjäger; Stern Magazine; 10 February 2011. © C Boldeback & A Ritter; Warum stecken immer die Frauen zurück? Immer, immer, immer!; Stern Magazine; 3 February 2011. Permission to reproduce items where third-party owned material protected by copyright is included has been sought and cleared where possible. Every reasonable effort has been made by the publisher (UCLES) to trace copyright holders, but if any items requiring clearance have unwittingly been included, the publisher will be pleased to make amends at the earliest possible opportunity. University of Cambridge International Examinations is part of the Cambridge Assessment Group. Cambridge Assessment is the brand name of University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), which is itself a department of the University of Cambridge. BLANK PAGE

Mark scheme, page 1

CAMBRIDGE INTERNATIONAL EXAMINATIONS GCE Advanced Subsidiary Level MARK SCHEME for the October/November 2013 series 8683 GERMAN LANGUAGE 8683/22 Paper 2 (Reading and Writing), maximum raw mark 70 This mark scheme is published as an aid to teachers and candidates, to indicate the requirements of the examination. It shows the basis on which Examiners were instructed to award marks. It does not indicate the details of the discussions that took place at an Examiners’ meeting before marking began, which would have considered the acceptability of alternative answers. Mark schemes should be read in conjunction with the question paper and the Principal Examiner Report for Teachers. Cambridge will not enter into discussions about these mark schemes. Cambridge is publishing the mark schemes for the October/November 2013 series for most IGCSE, GCE Advanced Level and Advanced Subsidiary Level components and some Ordinary Level components.

Mark scheme, page 2

Page 2 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 1 (one mark per item) (a) klar [1] (b) Reden [1] (c) (immer) mehr [1] (d) tatsächlich [1] (e) begonnen [1] [Total: 5] 2 (one mark per correct rephrasing of sentence: words in brackets already given) (a) (Die vielen Chefs finden) den Frauenmangel etwas peinlich/ dass der Frauenmangel etwas peinlich ist. [1] (b) (Es scheint, dass) guten Managerinnen alle Türen offenstehen/die Türen für gute Managerinnen offenstehen. [1] (c) (Ohne Frage) wächst der Druck/kann man bemerken, dass der Druck wächst/ist klar, dass der Druck wächst/ist, dass der Druck wächst/: Der Druck wächst! [1] (d) (Das Thema wurde von) der Europäischen Union (besprochen.) [1] (e) (Es ist nicht akzeptabel, bei ein paar Alibi-Frauen) zu bleiben. [1] [Total: 5]

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Page 3 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 3 (a) Dass bis 2015 30% der Topmanager Frauen sind / (sein) werden [1] Bis 2020 wird dieser Anteil bei 40% stehen [1] [2] (b) Unter 10 Männern / Mitgliedern müssen mindestens 3 Frauen sein / 30% Prozent eines Teams müssen Frauen sein / höchstens 70% eines Teams dürfen männlich sein. [1] Eine Frau allein ist zu wenig / kann sich nicht durchsetzen / kann nichts erreichen [1] [2] (c) Sie muss zuerst ein Einstellungsgespräch bekommen, was nicht einfach ist [1] Sie muss sich (als Frau / allein) gegen lauter Männer bewähren / (allein nur mit / gegenüber Männern) ist benachteiligend / entmutigend [1] [2] (d) sie muss beim Sprechen initiativ werden / sofort zum Sprechen kommen [1] Sie muss Durchsetzungskraft zeigen [1] Sie muss ihre Meinung sagen und verteidigen [1] Sie muss weiblich wirken / sein / darf nicht zu männlich / hart usw wirken [1] [4] (e) ANY THREE OF THE FOLLOWING Frauen kommen nicht immer mit den männlichen Kollegen gut aus / sie finden die Männer zu hart [1] Sie bleiben nicht lange im Job / sie kündigen bald / nach kurzer Zeit [1] Sie werden öfters krank / depressiv [1] Firmen wünschen keine flexible Arbeitszeiten [1] [any 3] (f) Sie treffen keine frühe Entscheidung darüber / denken nicht so früh / eilig daran / lassen den Dingen ihren Lauf / bleiben zu lange darüber unschlüssig [1] Sie lassen die Ankunft von Kindern entscheiden / wählen Kinder vor Karriere [1] [2] = Inhalt [15] + Sprache [5] Total: [20]

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Page 4 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 4 (a) ANY THREE OF THE FOLLOWING: (moralisch) Sie fühlen sich dazu gezwungen / glauben, dass sie keine andere Wahl haben/es geht nicht anders [1] (herkömmlich) Sie meinen, dass die Karriere des Mannes Vorrang hat / haben muss [1] (gesellschaftlich) Sie glauben, ihre erste Rolle muss Hausfrau und Mutter sein / dass sie die Verantwortung für den Haushalt und die Kinder tragen [1] (finanziell / praktisch) Das Einkommen des Mannes ist oft höher [1] [any 3] (b) Dass Frauen die besseren Betreuer der Kinder sind / seien [1] Dass Frauen den Haushalt besser führen können [1] Dass Männer zu solchen Aufgaben nicht fähig / für solche Aufgaben nicht geeignet / kompetent wären [1] [3] (c) Sie wird / ihre Aussichten werden in der Firma (wohl) weniger beachtet / ihre Beförderungschancen bleiben (wohl) geringer, [weil sie sich nicht so ganz auf den Beruf konzentrieren / sich dem Beruf widmen kann]. [1] Was den Beruf angeht, hat sie (folglich) weniger Befriedigung [1] Die beiden Rollen zugleich (Hausfrau u Mutter + Berufstätige) sind anstrengend [1] [3] (d) (i) Es gibt ungenügend Kinderkrippenplätze [1] Viele Schulen sind keine Ganztagsschulen / haben keine Nachmittagsschule [1] [2] (ii) Weil ihre Frauen es ihnen so erlauben / sie nicht dazu verpflichten / sich alleine damit beschäftigen [1] [1] (e) Sie verlangen nicht, dass sie die Macht (in der Firma) teilen [1] Sie versuchen nicht, die Firmenpolitik zu beeinflussen [1] Sie ersuchen (in der Regel) keine Gehaltserhöhung [1] [3] Inhalt [15] + Sprache [5] Total: [20]

Mark scheme, page 5

Page 5 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 Sprache (5 marks): Language marks: applies to the award of language marks for Qu. 3, 4 and 5. 5 Very good Consistently accurate. Only very few errors of minor significance. Accurate use of more complex structures (verb forms, tenses, prepositions, word order). 4 Good Higher incidence of error than above, but clearly has a sound grasp of the grammatical elements, in spite of lapses. Some capacity to use accurately more complex structures. 3 Sound Fair level of accuracy. Common tenses and regular verbs mostly correctly formed. Some problems in forming correct agreement of adjectives. Difficulty with irregular verbs, use of prepositions. 2 Below average Persistent errors in tense and verb forms. Prepositions frequently incorrect. Recurrent errors in agreement of adjectives. 0–1 Poor Little or no evidence of grammatical awareness. Most constructions incomplete or incorrect. Consistent and repeated error. Further marking guide to Question sets 3 and 4: The five marks available for Quality of Language are awarded globally for the whole performance on each set of answers. A concise answer, containing all mark-bearing components for Content is scored on the full range of marks for language, i.e. length does not determine the Quality of Language mark. Answers scoring 0 for Content cannot contribute to the overall Quality of Language mark. Identify the answer(s) scoring 0 for Content in the whole set of answers. Then add together the number of Content marks available for each of these questions and reduce the Quality of Language mark according to the following table: Total Content marks available on questions where a candidate scores 0 Reduce Quality of Language mark by: 2–3 1 4–5 2 6–7 3 8–14 4 15 5 Note: A minimum of one mark for Quality of Language should be awarded if there are any Content marks at all (i.e. 0 Quality of Language marks only if 0 Content marks).

Mark scheme, page 6

Page 6 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 5 Wer hat Schuld am Mangel der Karrierefrauen in Deutschland? Text one Männerdominierte Führungsetagen sind Schuld Deshalb gibt es jetzt Frauenquote in Führungspositionen Ein Einstellungsgespräch zu bekommen ist nicht einfach Männliche Vorurteile gegenüber Frauen beim Einstellungsgespräch Frauen müssen Einstellungsgespräche oft mit ausschließlich Männern führen Gesellschaft hat unrealistische Erwartungen an Frauen > Rollenspiele besonders problematisch für Frauen, in Rollenspielen müssen sie männlich und weiblich zugleich sein Männliches Benehmen / männliche Härte am Arbeitsplatz – Konsequenzen Frauen lassen sich zu viel Zeit beim Thema Karriere Frauen lassen das Kinderkriegen bestimmen Bessere Aussichten für Frauen = ebenfalls für Männer und Firmen Gesellschaft hat unrealistische Erwartungen an Frauen Text two Die Frauen selbst haben Schuld Fraueninteressen – Aufbau einer Karriere / Hausfrau sein (BRD-Anteile), 1/4 wollen Hausfrauen sein, Frauen unterwerfen sich männlichen Interessen (50% wollen Familie und Beruf, unterwerfen sich aber der Karriere ihres Partners) Die verschiedenen Gründe dafür Kritik der Publizistin Mika an Frauen / warum sie selber schuld sind Teilzeitarbeit als Kompromiss gesehen Nachteile einer Teilzeitarbeit für die Berufsinteressierte Praktische Probleme der Kinderbetreuung Frauen werden diese Lösungen überlassen / die Männer entkommen solchen Themen / Schwierigkeiten Frauen verhalten sich am Arbeitsplatz anders als Männer Frauenmut ist anders Frauen stellen weniger Ansprüche Frauen drängen sich nicht vor Inhalt: 10 marks persönlicher Standpunkt: 5 marks + Sprache: 5 marks [Total: 20] Guide to marking Qu.5: Inhalt (10 marks): The above points are principal suggestions. However, one mark should be awarded for any correct and relevant point made from either text, provided that BOTH texts are referred to. persönlicher Standpunkt (5 marks): This part of the answer need not be separate, and may be readily integrated with the ‘Inhalt’ element. This aspect of the response is, however, to be marked like a mini-essay, according to the variety and interest of the opinions expressed, the response to the original text material and the ability to express a personal viewpoint. As follows:

Mark scheme, page 7

Page 7 Mark Scheme Syllabus Paper GCE AS LEVEL – October/November 2013 8683 22 © Cambridge International Examinations 2013 5 Very good Varied and interesting ideas, showing some flair and imagination, a capacity to express a personal point of view. 4 Good Not the flair and imagination of the best candidates, but work still shows an ability to express a range of ideas, maintain interest and respond to the issues raised. 3 Sound A fair level of interest and ideas. May concentrate on a single issue, but there is still a response to ideas in the text. 2 Below average Limited range of ideas; rather humdrum. May disregard the element of response to the text, and write a largely unrelated free-composition. 0–1 Poor Few ideas to offer on the theme. Banal and pedestrian. No element of personal response to the texts. Repeated error. **NB: Word limit: assessment ceases at end of sentence after 140 words. Final cut-off at 150 words** Sprache (5 marks): Language marks: applies to the award of language marks for Qu. 3, 4 and 5. 4 Very good Consistently accurate. Only very few errors of minor significance. Accurate use of more complex structures (verb forms, tenses, prepositions, word order). 3 Good Higher incidence of error than above, but clearly has a sound grasp of the grammatical elements, in spite of lapses. Some capacity to use accurately more complex structures. 3 Sound Fair level of accuracy. Common tenses and regular verbs mostly correctly formed. Some problems in forming correct agreement of adjectives. Difficulty with irregular verbs, use of prepositions. 2 Below average Persistent errors in tense and verb forms. Prepositions frequently incorrect. Recurrent errors in agreement of adjectives. 0–1 Poor Little or no evidence of grammatical awareness. Most constructions incomplete or incorrect. Consistent and repeated error.

What you needed in this session

Cambridge’s own grade thresholds for 2013 Oct/Nov, Paper 2 · Variant 2. A higher threshold means an easier paper — the bar moves with how the cohort did.

A47/70
B40/70
E22/70